Die Landesregierung setzt in der Fachkräftepolitik wiederholt die falschen Prioritäten, indem sie Programme zur Anwerbung aus Drittstaaten fördert, statt vorhandene Potenziale in Thüringen stärker zu nutzen. Gleichzeitig bleiben viele Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss sowie tausende arbeitslose junge Erwachsene als potenzielle Fachkräfte unberücksichtigt.

Zudem werden Förderprogramme ohne ausreichende Erfolgskontrolle finanziert, obwohl unklar ist, wie viele der angeworbenen Auszubildenden ihre Ausbildung abschließen und anschließend in Thüringen arbeiten.

Dazu erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Pascal Wloch:

»Es ist ein politisches Armutszeugnis, dass in Thüringen tausende junge Menschen ohne Berufsabschluss, Arbeit oder Perspektive bleiben, während Steuergeld in Programme mit unklarem Nutzen fließt.«

Quelle: AfD-Landtagsfraktion