Am Mittwochabend marschierten rund 200 überwiegend schwarz gekleidete Aktivisten aus dem Antifa-Hooligan-Milieu vor dem Privathaus der Thüringer Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal auf, skandierten lautstark Antifa-Parolen, beschimpften die frei gewählte Abgeordnete auf das Übelste und terrorisierten damit nicht nur sie selbst, sondern auch ihre minderjährigen Kinder. Wer Politiker und ihre Familien vor der eigenen Haustür einschüchtert und bedroht, bedient sich realsozialistischer Methoden und verlässt den Boden jeder demokratischen Kultur. Ein solches Verhalten schreit nach politischen und strafrechtlichen Konsequenzen.
Dazu erklärt Daniel Haseloff, Mitglied des Thüringer Landtags:
»Was sich hier abgespielt hat, ist eine feige und widerwärtige Machtdemonstration des linksextremen Randes unserer Gesellschaft. Wer mit 200 Mann vor das Haus einer gewählten Abgeordneten zieht, ihre Adresse öffentlich macht und ihre Kinder bewusst in Angst und Schrecken versetzt, handelt wie ein politischer Stiefeltrupp. Jetzt zeigt sich, dass das linksextreme Biotop, das unter Rot-Rot-Grün gesät wurde, langsam erste Früchte trägt. IM Maier hat schon in der Vergangenheit die ‚Zivilgesellschaft‘ aufgefordert, Flagge gegen die AfD zu zeigen. Vermutlich hat er sich das genauso vorgestellt.
Ich selbst und die gesamte Fraktion der AfD verurteilen diesen Angriff auf das Schärfste und erwarten, dass sich alle Demokraten ohne jedes Relativieren davon distanzieren.«
Quelle: AfD-Landtagsfraktion