Aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksachen-Nr. 8/1998) geht hervor, dass die Landesregierung trotz der im letzten Jahr stark gestiegenen Zahl der Behandlungen am zuständigen Interdisziplinären Zentrum für Postinfektiöse Langzeitfolgen am Universitätsklinikum Jena (IZPL) keinen Überblick über die Zahl der Post-Vac- und Post-COVID-Betroffenen in Thüringen hat.
Zugleich räumt sie ein, dass am IZPL der Impfstatus der Patienten zwar erfasst wird, kann aber weder sagen, wie viele Menschen dort wegen Impfschäden behandelt wurden, noch wie viele der Patienten die neuartigen Corona-Impfstoffe erhielten.
Wiebke Muhsal, Sprecherin der AfD-Fraktion für die Aufarbeitung des Corona-Unrechts, betont:
»Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung noch nicht einmal den Willen hat, herauszufinden, wie viele Thüringer an Langzeitfolgen einer Corona-Impfung oder -Erkrankung leiden. Während die Zahl der Neuvorstellungen am Uniklinikum Jena deutlich steigt, bleibt die Landesregierung untätig.
Dabei wäre es vor allem auch wichtig, endlich Klarheit darüber zu schaffen, in wie vielen Fällen die neuartige Corona-Impfung erhebliche Langzeitfolgen hervorgerufen hat. Die im Koalitionsvertrag großspurig angekündigte Verbesserung der Versorgung der Betroffenen bleibt bisher ein leeres Versprechen.«
Quelle: AfD-Landtagsfraktion