Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 45 Prozent der Thüringer halten Ministerpräsident Mario Voigt für nicht vertrauenswürdig. Nur 14 Prozent sprechen ihm eine eher hohe Glaubwürdigkeit zu. Die Erhebung (30.01.–09.02.2026) basiert auf 1.000 Befragten ab 18 Jahren in Thüringen.
Diese Zahlen sind mehr als Momentaufnahmen. Vertrauen ist kein dekoratives Element politischer Führung, sondern ihr Fundament. Wenn Anspruch und persönliches Handeln auseinanderfallen, entsteht ein Riss, der sich nicht mit rhetorischen Formeln kitten lässt. Die Plagiatsaffäre wirkt dabei wie ein Brennglas auf eine größere Frage: Wie belastbar ist politische Verantwortung, wenn Glaubwürdigkeit erodiert?
Dazu der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke:
»Diese Umfrage ist ein politisches Alarmsignal. Vertrauen ist der moralische Kitt unseres Gemeinwesens. Wenn Recht, Verantwortung und persönlicher Anspruch nicht mehr deckungsgleich sind, spüren die Bürger das sehr genau.
Wer trotz einer Plagiatsaffäre einfach zur Tagesordnung übergeht, darf sich über solche Werte nicht wundern. Politik braucht Charakter und Maß. Und ein Politiker mit moralischem Kompass wüsste spätestens jetzt, was zu tun ist.«
Quelle: AfD-Landtagsfraktion