Bericht vom Bürgerstammtisch vom 20.02.2026

Bei unserem gutbesuchten und lebhaften Bürgerstammtisch im Waldhaus tauschten wir uns über die aktuellen Herausforderungen der deutschen Gesellschaft und Politik aus. Im Mittelpunkt standen die Energiekrise, die Spaltung zwischen Ost und West sowie die Rolle der AfD bei der Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft.

Energiepolitik im Fokus: Sicherheit statt Ideologie

Der Abend begann mit einer detaillierten Analyse des jüngsten Stromausfalls in Berlin Anfang Januar. Frank-Christian Hansel Mitglied der AfD-Fraktion des Abgeordnetenhauses Berlin, berichtete über die Ereignisse und zog klare Konsequenzen: Der Angriff einer linksextremen Gruppe sei ein Weckruf für die Sicherheit der kritischen Infrastruktur. Die Diskussion zeigte, dass die bisherigen Sicherheitsmaßnahmen unzureichend seien. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine nachhaltige Energieversorgung nur durch belastbare Notstrom- und Redundanzsysteme gewährleistet werden könne. Kritik wurde laut an der ideologisch getriebenen Dekarbonisierungspolitik, die Risiken wie Dunkelflauten und Versorgungsausfälle ignoriert.

Gesellschaftliche Spaltung: Ost und West im Dialog

Ein zentrales Thema war die tiefe Spaltung zwischen Ost- und Westdeutschland. Der Referent betonte, dass diese nicht nur politisch, sondern auch kulturell und mental sei. Er forderte mehr gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Bildungs- und Versöhnungsinitiativen, um die Kluft zu überwinden. Die Anwesenden waren sich einig, dass nur durch offene Gespräche und Anerkennung der jeweiligen Erfahrungen eine gesamtdeutsche Identität entstehen könne.

Die Rolle der AfD: Impulsgeber für nationale Erneuerung

Ein bedeutender Teil des Abends widmete sich der strategischen Position der AfD. Frank Christian Hansel betonte, dass die Partei als „erste politische Kraft seit der Wiedervereinigung“ die deutsche Frage wieder offen anspreche und eine Chance für Versöhnung und nationale Selbstbestimmung sei. Die AfD müsse dabei eine aktive Rolle bei der Entwicklung einer neuen Verfassung und einer gemeinsamen politischen Kultur spielen. Die Teilnehmer sahen die Partei als Motor für den gesellschaftlichen Wandel und als Vertreter eines realistischen, verantwortungsvollen Umgangs mit den Herausforderungen.

Zukunftsperspektiven und gemeinsame Strategien

Abschließend diskutierten die Anwesenden darüber, wie man die Gesellschaft wieder einen kann. Es wurde betont, dass Vertrauen nur durch gegenseitige Akzeptanz, Ehrlichkeit und gemeinsame Ziele gestärkt werden könne. Der Stammtisch schloss mit der gemeinsamen Überzeugung, dass die kommenden Wahlen eine Chance seien, den politischen Kurs zu korrigieren und Deutschland wieder auf einen stabilen, vereinten Weg zu bringen.

Fazit

Der Bürgerstammtisch zeigte, dass in Gera eine klare Haltung wächst: Für mehr Sicherheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und nationale Erneuerung. Die Diskussionen bekräftigten die Überzeugung, dass nur gemeinsam, mit offenen Blicken und festen Prinzipien, die Herausforderungen der Gegenwart gemeistert werden können.

Eure

Kerstin Müller

Sprecherin AfD-Stadtverband Gera