Von 2020 bis 2025 starben in Thüringen insgesamt mehr als 190.000 Menschen, 7.948 Menschen wurden im gleichen Zeitraum als an COVID-19 verstorben gemeldet. Dies ergibt sich aus der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 8/3042. Das durchschnittliche Sterbealter der COVID-19-Toten war 81 Jahre und lag damit rund zwei Jahre über dem allgemeinen durchschnittlichen Sterbealter in Thüringen.
Wiebke Muhsal, Sprecherin der AfD-Fraktion für die Aufarbeitung des Corona-Unrechts, erklärt dazu:
»Jeder Todesfall ist bedauerlich, aber im Vergleich dazu war die Panikmache maßlos. Die COVID-19-Todesfälle machten nur einen kleinen Teil des gesamten Sterbegeschehens aus. Zugleich lag das durchschnittliche Sterbealter weit über dem allgemeinen Durchschnitt. Hinzu kommt, dass, wo Angaben vorliegen, 62 Prozent der Verstorbenen Risikofaktoren für einen schweren Verlauf hatten. Doch bei fast jedem zweiten gemeldeten Todesfall unterblieb die Erfassung von Vorerkrankungen. Eine verantwortungsvoll handelnde Regierung hätte die Erfassung dieser wichtigen Angaben sichergestellt, statt im Blindflug zu agieren. Die politisch Verantwortlichen müssen jedenfalls rechtfertigen, weshalb sie auf pauschale Verbote und weitreichende Grundrechtseingriffe und nicht auf den gezielten Schutz besonders gefährdeter Menschen gesetzt haben.«
Quelle: AfD-Landtagsfraktion