Der Strukturwandel verändert den Thüringer Arbeitsmarkt tiefgreifend und bedroht zahlreiche klassische Berufe. Zugleich wird der steigende Anteil ausländischer Beschäftigter als Erfolgsmeldung präsentiert, obwohl die Arbeitslosenquote unter Ausländern Ende 2024 bei 18,4 Prozent und damit mehr als dreimal so hoch wie unter Deutschen lag. Die AfD im Thüringer Landtag fordert deshalb eine Qualifizierungsoffensive für Arbeitslose, Berufseinsteiger und Arbeitnehmer in gefährdeten Branchen. Ausländische Berufsabschlüsse müssen lückenlos geprüft werden. Für ärztliche Approbationen braucht es ein bundesweites Zentralregister, damit Fälschungen bundesweit erkannt und Mehrfachzulassungen und unzureichende Qualifikationen zuverlässig ausgeschlossen werden können.

Pascal Wloch, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, erklärt: »Schöne Schlagzeilen ersetzen keine tragfähige Arbeitsmarktpolitik. Wer jeden Beschäftigungszuwachs unter Ausländern als Erfolg verkauft, muss erklären, weshalb zugleich fast jeder fünfte Ausländer arbeitslos ist. Thüringen muss seine eigenen Fachkräfte ausbilden, Arbeitslose qualifizieren und Beschäftigte rechtzeitig auf den Strukturwandel vorbereiten. Der Verdachtsfall um gefälschte Approbationsunterlagen in Bad Salzungen zeigt außerdem: Fachkräftemangel darf niemals zum Sicherheitsrisiko für Patienten werden.«

Quelle: AfD-Landtagsfraktion