„Den Thüringern ist der Rundfunkbeitrag nicht nur zu hoch, sie lehnen ihn auch mehrheitlich komplett ab. In einer Studie von Ende 2012 sprachen sich 60 Prozent der Deutschen gegen die Zwangsgebühr aus“, erklärt Stefan Möller, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.

Nach einer Umfrage der Thüringischen Landeszeitung vom 6. Februar ist 80 Prozent der Thüringer der Rundfunkbeitrag zu hoch. Die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Sender betragen aktuell 17,98 Euro pro Monat. Im April soll dieser Betrag gerade einmal um 48 Cent sinken. „Und das wird uns Bürgern noch als großartige Entlastung verkauft. Die AfD tritt für eine Abschaffung der zwangsweise erhobenen Rundfunkgebühr und eine Neuordnung der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie deren programmatischen Neuausrichtung ein. Nicht nur unter Fachleuten wird eine Beschränkung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf eine Art Grundversorgung diskutiert. Dies befürworten auch viele Bürger, die mit dem Rundfunkbeitrag belastet sind. Für viele Politiker mögen 210 Euro im Jahr nicht viel Geld sein, für viele Menschen, die mit einer kleinen Rente auskommen müssen, oder Familien, die unterdurchschnittlich verdienen, zählt aber jeder Cent. Zudem muss das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem gegen die Einflussnahme durch Parteien und Verbände immunisiert werden. Die Bürger müssen Einfluss auf das Programm haben und nicht die Altparteien über ihre Vertreter in den Aufsichtsgremien“, fordert Möller.

Quelle: AfD-Fraktion