Zum erneuten Nichteinhalten von Zusagen im Zuge der sogenannten ,,Griechenland-Rettung’’ durch die griechische Regierung äußert sich Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, wie folgt:

“Wieder einmal bestätigt sich das, wovor die AfD immer gewarnt hat: Die ständigen Rettungsorgien haben Griechenland kein bisschen diszipliniert. Griechenland sitzt nach wie vor auf einem gigantischen Schuldenberg von rund 180 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die kürzlich beschlossene Rückzahlung von Krediten ist ein Spiel auf Zeit, das vor allem die Gläubiger trifft, da deren Kredite entwertet werden, was einer Enteignung gleichkommt. Die Annahme, dass eines Tages überhaupt Schulden aus Athen zurückgezahlt werden, ist naiv und eine Irreführung der Steuerzahler. Griechenland hat es offenbar immer noch nicht geschafft, auf die Beine zu kommen. Geht die Krise in Italien wieder los, wird Griechenland mitgerissen.

Und nun führt Griechenland die Gläubigerstaaten erneut am Nasenring durch die Manege, indem es Zusagen, wie etwa Sparmaßnahmen, die als Bedingung für die Auszahlung der verbleibenden Kredittranche in Höhe von 15 Milliarden Euro vereinbart wurden, nicht einhält. Das war vorherzusehen. Es ist kaum vorstellbar, dass Finanzminister Scholz und Kanzlerin Merkel nicht gewusst haben, dass Griechenland seine Zusagen nicht einhalten und stattdessen auf andere Maßnahmen setzen würde. Die Auszahlung der verbleibenden Kredittranche muss in jedem Fall verhindert werden.”

Quelle: afd.de