Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, erwartet, dass das Wirtschaftswachstum in Ost- und Westdeutschland in den nächsten Jahren wieder stärker auseinanderklafft. Grund dafür sei der starke Einwohnerschwund. „Die Bevölkerungsentwicklung spielt eine ganz große Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung. Das heißt, dass es eher schwieriger wird, dass das Bruttoinlandsprodukt in den neuen Bundesländern in den nächsten Jahren deutlich wächst”, sagte Hirte.

Dazu sagt Stefan Möller, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion:

„Seit etwa 20 Jahren wird in ganz Deutschland viel zu wenig investiert. In Ostdeutschland ist dieser Investitionsrückstand noch eklatanter. So erklärt sich auch, dass die Produktivitätslücke zwischen Ost und West noch immer 20 Prozent beträgt. Hinzu kommt das Politikversagen der Altparteien im ländlichen Raum. Das sind die Ursachen für dafür, dass Menschen aus Ostdeutschland wegziehen, sich ihren Kinderwunsch nicht erfüllen und das Wirtschaftswachstum zukünftig niedriger sein kann. In all diesen politischen Aufgabenfeldern versagt auch die rot-rot-grüne Landesregierung.

Statt diese Zusammenhänge anzuprangern und einen Politikwechsel zu fordern, redet der Ostbeauftragte Hirte unsere Heimat schlecht. Er ist damit der falsche Mann im Amt. Was wir brauchen, ist eine Investitionsoffensive Ost und keine halbseidenen Ausreden für Politikversagen.”

Quelle: AfD-Landtagsfraktion