Videos der Reden bei den Demonstrationen:

Videos: Demonstration in Gera am 28. Oktober 2016

Videos: Demonstration in Erfurt am 26. Oktober 2016

Videos: Demonstration in Erfurt am 21. September 2016

Videos: Demonstration in Gera am 27. Mai 2016

Videos: Demonstration in Erfurt am 18. Mai 2016

Videos: Demonstration in Erfurt am 19. März 2016

Videos: Demonstration in Jena am 9. März 2016

Videos: Demonstration in Erfurt am 24. Februar 2016

Videos: Demonstration in Gera am 19. Februar 2016

Videos: Demonstration in Magdeburg am 27. Januar 2016

Videos: Demonstration in Jena am 20. Januar 2016

Videos: Demonstration in Erfurt am 13. Januar 2016

Videos: Demonstration in Gera am 04. Dezember 2015

Videos: Demonstration in Erfurt am 18. November 2015

Videos: Demonstration in Gera am 13. November 2015

Videos: Demonstration in Erfurt am 04. November 2015

Videos: Demonstration in Gera am 30. Oktober 2015

Videos: Demonstration in Erfurt am 28. Oktober 2015

Videos: Demonstration in Erfurt am 21. Oktober 2015

Video: Demonstration in Erfurt am 07. Oktober 2015

Video: Demonstration in Erfurt am 30. September 2015

Video: Demonstration in Erfurt am 23. September 2015

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Texte der Demonstrationsreden von Björn Höcke:

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Magdeburg am 27. Januar 2016

Demonstration in Magdeburg, 27. Januar 2016

Liebe Magdeburger, liebe Landsleute,

wie bin ich von den Medien geprügelt worden, als ich bei meiner letzten Rede hier in Machteburg Kaiser Otto erwähnte und die über 999 plus X Jahre, die diese Stadt schon auf dem Buckel hat.

Ich habe Euch ein wunderbares Zitat mitgebracht. Und Ihr dürft raten, von wem es ist.

„Die Vorstellung, daß eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müßte, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“

Wer hat das gesagt? Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt? Mein Freund Alexander Gauland oder ich?

Ja, es war Helmut Schmidt.
Der durfte das.
Ich soll keine Fakten aussprechen dürfen.
Aber ich lasse mir den Mund von niemandem verbieten!

Vor kurzem erhielt ich eine Rückmeldung von einem wohlmeinenden Journalisten. Er sagte: Wenn Sie Journalist oder Wissenschaftler wären, dann dürften Sie so reden, aber als Politiker geht das nicht!

Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen:
Wir werden von Parteien regiert, die auf allen Politikfeldern total versagen:
1. Da ist die vernunftwidrige Energiewende. Sie zerstört unsere wunderbare Landschaft, gefährdet unsere Energiesicherheit und hat in den letzten 12 Jahren bereits Zusatzkosten von 120 Milliarden Euro verursacht.
2. Da ist die Konfrontation mit Rußland. Sie liegt nicht in deutschem Interesse, ist für den Weltfrieden hochgefährlich und bedroht 500.000 Arbeitsplätze in Deutschland.
3. Da ist das irrwitzige Euro-Experiment, einer Währung, die ständig gerettet werden muß. Dieser Wahnsinn bürdet dem deutschen Steuerzahler Risiken von über einer halben Billion auf. Zusätzlich werden durch die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank unsere Sparguthaben und Lebensversicherungen entwertet.
4. Da ist die von Merkel losgetretene Einwanderungswelle. Für die Fehlentscheidungen der wildgewordenen Kanzlerin haben wir laut Ifo-Institut im letzten Jahr etwa 21 Milliarden Euro bezahlt. Thilo Sarrazin rechnet mit langfristigen Kosten in Höhe von 1,5 Billionen Euro.
Was könnte man mit diesen Billionen alles machen?

Und ich soll bei dieser Politik zum Schaden unseres Volkes ganz entspannt bleiben? Nein, ich leide mit meinem Volk.
Ich kann die Phraseologie der Altparteienpolitiker nicht mehr ertragen.
Ich fordere Klartext für Deutschland!
Ich fordere Volksabstimmungen zu den Themen Energiewende, Rußlandpolitik, Euro und Abschaffung des deutschen Volkes!
Kurz: Ich fordere eine echte Demokratie für Deutschland!

Kennt ihr Peter Altmaier von der CDU?
Peter Altmaier ist einer von den phrasendreschenden Politikfunktionären, die vermutlich für nichts stehen außer für sich selbst.
Er fühlt sich bei der CDU genauso wohl wie er das bei den Linken oder den Grünen tun würde.

Er ist einer von denen, die ihr Fähnchen immer in den Wind des Zeitgeistes gehängt haben. Er ist einer von denen, ohne die unsere erstarrte Parteiendemokratie nicht gedacht werden kann. Und er ist Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, also die rechte Hand unserer verehrten Bundeskanzlerin.

Bei Anne Will sagte er am 17. Januar:
„Wir haben, alle Mitglieder des Bundeskabinetts, unseren Amtseid auf das deutsche Grundgesetz abgelegt, und das heißt den Nutzen für das deutsche Volk zu mehren und Schaden von ihm zu wenden. Wir sind überzeugt, und zwar SPD- und CDU-Minister gleichermaßen, daß die Politik, die wir in den letzten Monaten betrieben haben, diesem Anspruch entspricht.“

Ich habe das Gefühl, daß sich Herr Altmaier über das deutsche Volk, also uns, lustig macht – und zwar mit einer bodenlosen Ignoranz, die ihresgleichen sucht!

Wenn die Lage nicht so dramatisch wäre, müßte man lachen.
Den bedrängten Frauen von Köln und in den anderen Städten ist das Lachen allerdings schon lange vergangen.

Der Kulturbruch von Köln war für die beteiligten Frauen ein demütigendes Erlebnis.
Aber für unser Land war er ein Weckruf, ja er war eine Roßkur gegen die Krankheit der Denk- und Sprechverbote.
Wir holen uns jetzt das zentrale demokratische Recht zurück, die Meinungsfreiheit.

Sogar die Lückenpresse sieht sich nach Köln gezwungen, die Realität nicht mehr ganz auszublenden.
In der Welt online konnten wir am 18. Januar unter der Überschrift „Extrem fordernd, unzuverlässig und aufdringlich“ den Bericht einer desillusionierten Flüchtlingshelferin lesen.

Mit viel Idealismus und Vorfreude hatte diese Dame im Oktober 2015 ihre Arbeit in einer Hamburger Erstaufnahmeeinrichtung aufgenommen.
Drei Monate später ist sie in der Realität angekommen:
„Wenn ich ehrlich bin, dann ist die Zusammenarbeit mit 90% von denen, die ich treffe, eher unangenehm und leider nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe. (…) Sie kommen zu mir und verlangen, dass ich ihnen jetzt sofort eine Wohnung und ein schickes Auto und am besten noch einen richtig guten Job beschaffe.“
Zusätzlich berichtet sie von einem indiskutablen Verhalten Frauen gegenüber.

Jetzt hat die engagierte Flüchtlingshelferin ihr Verhalten geändert:
Sie zieht sich anders an, schminkt sich nicht mehr, versteckt sich in ihrem Büro und meidet die öffentlichen Verkehrsmittel für die Fahrt zur Arbeitsstelle.
Wie viele ihrer Kollegen denke sie über die Kündigung nach. Sie schließt ihren Bericht mit der Aussage:
„Und wenn ich ehrlich bin, halte ich es nicht mehr aus.“

Wie bin ich dafür geprügelt worden, als ich vor einigen Monaten von Angsträumen sprach.
Jetzt werden diese Angsträume für immer mehr Menschen Wirklichkeit. So fühlt es sich an, wenn man fremd im eigenen Land wird.

Im Namen der Frauen von Köln, im Namen der Flüchtlingshelfer, deren Blauäugigkeit man schamlos ausgenutzt hat, im Namen des deutschen Schülers, der jeden Tag in seiner Multikultiklasse gemobbt wird, im Namen der Polizistinnen, die täglich beleidigt und verhöhnt werden, im Namen der Zahllosen, die nur noch mit gesenktem Blick durch ihre Stadt gehen können, erkläre ich:

Wir wollen nach unseren Werten und Sitten leben, wir wollen unsere Kultur erhalten, wir wollen nicht zurück ins Mittelalter, wir wollen unser Land behalten!

Ein Staat kann ein wunderbar ausgebautes Sozialsystem haben. Und ein Staat kann offene Grenzen haben. Aber eines kann ein Staat nicht: Ein wunderbar ausgebautes Sozialsystem und offene Grenzen gleichzeitig haben!

Das haben „unsere“ Politiker immer noch nicht verstanden.
Der protokollarisch erste Mann im Staat, Bundespräsident Joachim Gauck reiste Anfang 2014 nach Indien und rief einer Milliarde Inder zu:
„Wir haben Platz in Deutschland. Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.“
Angela Merkel wiederholte diese Einladung 2015 für den arabischen Raum. Die Welt wurde gerufen, die Welt macht sich auf den Weg nach Deutschland.
1,1 Millionen sind 2015 ins deutsche Sozialstaatsparadies gelockt worden. Über 50.000 sind in den ersten zwei Wochen dieses Jahres bereits wieder ins Land geströmt.

Wir haben über 2 Billionen Euro Staatsschulden. Es fehlen über 30 Milliarden Euro für die Sanierung von Schulgebäuden in Deutschland. 12,3 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze und 2,8 Millionen Kinder in unserem angeblich so reichen Land sind armutsgefährdet. Das ist eine Schande!

Wir stehen mit unserem Sozialstaat vor dem Scheitern.
Und verantwortlich sind sämtliche Altparteien von den linksgrünen Multikultiideologen bis zu den Zeitgeistknechten der Union. Unser Land braucht eine politische Frischzellenkur.
Werbt für die AfD, wählt die AfD, Eure Kinder werden es Euch danken!

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Jena am 20. Januar 2016

Demonstration in Jena, 20. Januar 2016

Liebe Jenenser, liebe Jenaer, liebe Landsleute!

Deutschland verändert sich vor unseren Augen dramatisch.
Es verändert sich nicht zum Guten.

Doch es gilt mit Friedrich Hölderlin:
„Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.“

Der Kulturbruch von Köln war für die beteiligten Frauen ein demütigendes, lang nachwirkendes Erlebnis.
Für unser Land war er ein Weckruf, ja er war eine Roßkur gegen eine Krankheit namens Denk- und Sprechverbote.

Sogar die Lückenpresse nimmt die Wirklichkeit langsam zur Kenntnis.
In der Welt online konnten wir am 18. Januar unter der Überschrift „Extrem fordernd, unzuverlässig und aufdringlich“ den Bericht einer desillusionierten Flüchtlingshelferin lesen.

Mit viel Idealismus und Vorfreude hatte diese Dame im Oktober 2015 ihre Arbeit in einer Hamburger Erstaufnahmeeinrichtung aufgenommen.
Nur drei Monate später ist sie in der Realität angekommen:
„Wenn ich ehrlich bin, dann ist die Zusammenarbeit mit 90% von denen, die ich treffe, eher unangenehm und leider nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe.“
Viele seien extrem fordernd. „Sie kommen zu mir und verlangen, dass ich ihnen jetzt sofort eine Wohnung und ein schickes Auto und am besten noch einen richtig guten Job beschaffe.“

Nach der Erklärung, dass das nicht so leicht ginge, „werden sie oftmals laut oder auch mal richtig aggressiv“.

Zusätzlich machten sie unzuverlässige Angaben, hielten sich nicht an Absprachen und verhielten sich, und das sei das Schlimmste, indiskutabel gegenüber Frauen.

Die Lehre der Sozialarbeiterin: Sie zieht sich anders an, schminkt sich nicht mehr, versteckt sich in ihrem Büro und meidet die öffentlichen Verkehrsmittel für die Fahrt zur Arbeitsstelle. Wie viele ihrer Kollegen denke sie über die Kündigung nach. Sie schließt ihren Bericht mit der Aussage: „Und wenn ich ehrlich bin, halte ich es nicht mehr aus.“
Ihre Lebensräume haben sich verengt, ihre Angsträume vergrößert.
Danke liebe Altparteien, danke Frau Merkel!

Im Namen der Frauen von Köln, im Namen der Flüchtlingshelfer, deren Blauäugigkeit man schamlos ausgenutzt hat, im Namen des deutschen Schülers, der jeden Tag in seiner Multikultiklasse gemobbt wird, im Namen der Polizistinnen, die täglich beleidigt und verhöhnt werden, im Namen der Zahllosen, die nur noch mit gesenktem Blick durch ihre Stadt gehen können, erkläre ich:
Wir wollen nach unseren Werten und Sitten leben, wir wollen unsere Kultur erhalten, wir wollen nicht zurück ins Mittelalter, wir wollen unser Land zurück!

Auch die THÜRINGER ALLGEMEINE beweist seit Köln etwas mehr Mut zur Wahrheit, natürlich neben dem Höcke-Bashing!

Unter der Überschrift „Kaum Facharbeiter unter jungen Zuwanderern in Thüringen“ konnte man am 18. Januar lesen, daß seit 2012 sage und schreibe 40 Ausländer eine Anerkennung ihres Berufsabschlusses auf IHK-Niveau erhielten. Wörtlich heißt es, und indirekt werden die Einsichten der Hamburger Sozialarbeiterin bestätigt:
„Die meisten Asylbewerber wollten in Deutschland vor allem eines: in einem Hilfsjob möglichst viel Geld verdienen. Sie scheuten sich vor eben jenen Sprachkursen und der Aufnahme einer anstrengenden Lehre in deutschen Unternehmen.“

70 % der Einwanderungswilligen sind jung, muslimisch, männlich, überwiegend ungebildet.
Sie sind keine Bereicherung, weder kulturell noch wirtschaftlich.
Sie gefährden den sozialen Frieden in Deutschland!

Der innere Frieden eines Landes beruht in besonderem Maße auf dem sozialen Frieden.

Bevor ich zum inneren, dem sozialen Frieden komme, möchte ich hier etwas klarstellen.

Das Asylrecht wird mißbraucht von Wirtschaftsmigranten. Aber es wird vor allem mißbraucht vom Altparteienkartell.

Bei der Gewährung des Rechts auf Asyl dürfen wirtschaftliche Gründe überhaupt keine Rolle spielen. Das Asylrecht ist ein humanitäres Grundrecht, das politisch Verfolgten zu gewähren ist. Gut 1% der Einwanderungswilligen sind asylberechtigt nach Art 16a GG.
Wer anerkannt politisch verfolgt ist, dem gewährt der deutsche Staat ein Gastrecht auf Zeit. Ob der Verfolgte die deutsche Sprache lernen will, ob er sich beruflich weiter qualifizieren will, das ist völlig unerheblich.

Es ist sogar moralisch verwerflich, diese Schutzbedürftigen nach ökonomischen Verwertungsaspekten zu analysieren.

Das Asylrecht ist kein Einwanderungsrecht.
Wann verstehen das die verbrauchten Altparteien endlich?
Der millionenfache Asylmißbrauch gefährdet unseren inneren Frieden, unseren sozialen Frieden, weil er unseren Sozialstaat gefährdet.

Ein Staat kann ein wunderbar ausgebautes Sozialsystem haben. Und ein Staat kann offene Grenzen haben. Aber eines kann ein Staat nicht:
Ein wunderbar ausgebautes Sozialsystem und offene Grenzen gleichzeitig haben!

Das deutsche Sozialversicherungssystem ist schon vor Jahrzehnten für Menschen geöffnet worden, die nie einen Beitrag zur Solidargemeinschaft geleistet haben.

Ein unglaublicher Fall ist das Deutsch-türkische Sozialabkommen, das seit 50 Jahren in Kraft ist. Das Abkommen besagt, daß hier lebende krankenversicherte Türken einen Anspruch darauf haben, daß ihre im Ausland lebenden Angehörigen kostenlos mitversichert sind. Das gilt für die Ehefrau, die Kinder, auch die Eltern, selbst wenn Sie nie deutschen Boden betreten haben.
Ich betone: Die Bevorzugung ausländischer Familienangehöriger in der kostenlosen Mitversicherung deutscher Krankenkassen widerspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz.

Die Ungleichbehandlung von Deutschen muß ein Ende haben; das Deutsch-türkische Sozialabkommens darf keinen Bestand haben!
Die Bundesregierung verschweigt die Kosten für dieses anachronistische Abkommen bis heute. Aber es sind Erdnüsse gegen die gewaltigen Kosten, die der Asylorkan verursacht.

Andrea Nahles geht davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen durch den Flüchtlingsstrom in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. 2016 werden 460.000 Flüchtlinge zusätzliche Hartz-IV-Leistungen beantragen.

Professor Hans-Werner Sinn vom IfO-Institut geht von 21 Milliarden Kosten nur für das Jahr 2015 aus.

Professor Bernd Raffelhüschen führte kürzlich aus, daß selbst bei einer Integration der Zuwanderer in den Arbeitsmarkt innerhalb von sechs Jahren, was völlig illusorisch ist, sich die Zusatzkosten auf 900 Milliarden Euro belaufen werden.

Und der Präsident des Bundesrechnungshofs Kay Scheller hält die Asylkosten schlicht für unkalkulierbar.

Ifo-Chef Hans Werner Sinn warnt eindringlich:
„Die Flüchtlingshilfe geht auf Kosten der Ärmsten.“ „Der Sozialstaat wird durch die freie Zuwanderung zwangsläufig lädiert. Es wird wohl auch die Ärmsten treffen.“
Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen:
Wir haben über 2 Billionen Euro Staatsschulden. 12,3 Millionen Menschen leben in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze. 2,8 Millionen Kinder sind in unserem Land armutsgefährdet.
Und das Altparteienkartell brockt uns durch sein Totalversagen mittelfristig weitere Kosten wahrscheinlich in Billionenhöhe ein.
Das nenne ich Politik zum Schaden des eigenen Volk. Das ist ein Skandal!
Wir, das deutsche Volk, sind genauso wenig moralisch verpflichtet, wie z.B. die Dänen, die Polen oder die Tschechen, die Aufbau- und Lebensleistung von uns und unseren Vorfahren bis hin zur Selbstzerstörung unseres Gemeinwesens den Hoffnungen der Einwanderungswilligen zu opfern.

Wir, das deutsche Volk, sind nicht verpflichtet, unsere materielle und kulturelle Substanz und unsere auf zahlenmäßiger Überlegenheit beruhende Selbstbestimmung im eigenen Land dauerhaft an eine kulturferne Migrantenmehrheit abzugeben.
Und wir, das deutsche Volk, haben nicht nur das Recht, nein, wir haben die Pflicht, unseren Kindern eine deutsche Zukunft in der Mitte Europas zu erhalten!

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 13. Januar 2016

Demonstration in Erfurt, 13. Januar 2016

Liebe Erfurter, liebe Landsleute!

Wir haben uns hier vor dem Erfurter Dom erneut versammelt, um unsere Pflicht zu tun. Und diese Pflicht lautet, dieses Land, geprägt von Demokratie und Bürgerfreiheit, für unsere Kinder zu erhalten.

Und erneut stehen wir vor dem verdunkelten Dom. Der Dom werde verdunkelt als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, heißt es aus Kirchenkreisen.

Ich betone es nochmal: Wer sich selbst nicht liebt, kann auch keinen anderen lieben.
Hier stehen keine Fremdenfeinde. Hier stehen Inländerfreunde!

Hier stehen Menschen, die weltoffen sind, die Toleranz aber nicht mit Selbstaufgabe verwechseln.
Hier stehen Menschen, die ihre in Art. 1 GG niedergelegte Menschenwürde verteidigen.
Und das Heimatrecht ist Teil dieser unveräußerlichen Menschenwürde!

Dieser Dom ist vor vielen Jahrhunderten in jahrzehntelanger Arbeit entstanden. Die Baumeister, die Steinmetze, die Zimmerleute haben ein gigantisches Gemeinschaftswerk erschaffen. Nicht wenige sind bei den gefährlichen Arbeiten ums Leben gekommen. Es sind unsere Vorfahren, denen wir den Dom in Erfurt verdanken. Es ist nicht der Dom von Kirchenfürsten, es ist ein Dom unseres Volkes.
Es ist unser Dom!

Und symbolisch wollen wir diesen Dom nun in Besitz nehmen.

Nach dieser Silvesternacht ist unser Land nicht mehr dasselbe. Nach Köln liegt offen zutage, daß die Zukunft unseres Landes und Volkes davon abhängt, die selbstmörderische Politik der verbrauchten Altparteien zu beenden.

Wir, die wir uns hier versammelt haben, sind dazu entschlossen.

Und in Eurem Namen lege ich hier und heute folgendes Versprechen ab:
Wir werden alles dafür tun, daß der Kulturbruch, der sich vor dem Kölner Dom ereignete, niemals vor dem Erfurter Dom ereignen wird!

Erfurt steht für ein anderes Deutschland. Ein Deutschland, das ja sagt zu seinen Werten, seiner Kultur und seiner Zukunft. Nach Köln weinen die Altparteienpolitiker Krokodilstränen.

Laßt Euch bitte keinen Schlafsand in die Augen streuen.
Die Altparteien, allen voran die CDU als längste Regierungspartei im Bund, sind verantwortlich für die Parallelgesellschaften, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind und für die multikulturelle Revolution von oben, die die Geschichte unseres Volkes beenden soll.

Der größte Sandmann kommt aus Bayern. Er heißt Horst Seehofer. Dort, wo es darum geht, die eigenen Machtoptionen durchzusetzen, ist er ein Willensriese. Dort, wo es darum geht, die Interessen des eigenen Volkes auch gegen Widerstände zu verteidigen, ist er ein Willenszwerg.

Sandmann Seehofer forderte kürzlich eine Obergrenze von 200.000 Asylbewerbern pro Jahr. Das sei verkraftbar.

Nein, Herr Seehofer, diese 200.000 sind nicht verkraftbar.
Wir haben 600.000 nicht abgearbeitete Asylanträge in Deutschland, wir haben Hundertausende untergetauchte, illegale Einwanderer, wir haben Millionen Muslime, die schon jetzt in Parallelgesellschaften leben. Und aus 200.000 werden durch den Familiennachzug 1 Million jährlich.
Wir schaffen das nicht und wir wollen das nicht schaffen!
Hören Sie gut zu Herr Seehofer: Ich fordere angesichts von Millionen Menschen, denen unsere Kultur fremd ist, die überwiegend von Sozialleistungen abhängigen und oftmals nicht integrationsfähig oder integrationswillig sind, eine Obergrenze von MINUS 200.000 im Jahr! Das muß die Zielmarke sein!

Der bekannte Staatsrechtler Udo di Fabio weist in einem Gutachten nach, daß Merkel mit ihrer radikalen Grenzöffnung offenbar einen historischen Rechtsbruch begangen hat.
Unter Angela Merkel ist unser Rechtsstaat endgültig zur Bananenrepublik geworden!

Milos Zeman, der Präsident der Tschechischen Republik hat den alltäglichen Wahnsinn in Deutschland folgendermaßen beschrieben:
„Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
Merkel hat den Verstand verloren, Merkel muß weg!

Peter Gauweiler, der letzte Aufrechte in der CSU, forderte vor wenigen Tagen den Austritt seiner Partei aus der Großen Koalition und Neuwahlen.

Herr Ministerpräsident Seehofer, ich appelliere nochmal an Sie: Bitte, dienen Sie ihrem Land, beenden Sie die große Koalition und setzen Sie endlich Neuwahlen im Bund durch!

Und ich will angesichts der Notlage auch einen Appell an die Bundespolizei richten:
Liebe Polizisten an der Grenze. Sie sind Beamte wie ich.
Sie wissen, der Beamte ist verpflichtet, eine dienstliche Anordnung auf ihre Rechtmäßigkeit zu prüfen. Daraus entsteht das sogenannte Remonstrationsrecht.
Wer als Beamter eine rechtswidrige Anordnung ausführt, macht sich strafbar.
Liebe Bundespolizei, es war zu allen Zeiten so:
Die Großen läßt man laufen, die Kleinen hängt man.
Sie stellt man vor Gericht, während Frau Merkel nach Südamerika reist.
Deshalb bitte ich Sie: Folgen Sie dieser böswilligen Frau nicht!

Man spricht von einem gescheiterten Staat, wenn drei Funktionen nicht mehr erfüllt sind:

1. Die Rechtsstaatlichkeit: Bei täglich tausendfachem staatlichem Rechtsbruch und hunderttausend nicht registrierten Illegalen im Land, brauchen wir davon nicht mehr zu reden.

2. Die Sicherheit: Nach der letzten Silvesternacht müssen wir auch diese in Frage stellen.

3. Die Wohlfahrt: Bei über 2 Billionen Euro Staatsschulden und gleichzeitig 12,3 Millionen unterhalb der Armutsgrenze Lebenden, davon 2,8 Millionen Kinder, ist diese Funktion auch schon Geschichte.
Wir stehen mit unserem Staat vor dem Scheitern.

Der frühere Justizminister von Sachsen, Steffen Heitmann, hat vor kurzem ein Zeichen gesetzt und ist aus der CDU ausgetreten. Den Brief, in dem er seinen Austritt begründete, schloß er mit dem Satz: „Ich habe mich noch nie – nicht einmal in der DDR – so fremd im eigenen Land gefühlt.“

Liebe Freunde, ich bin in Sorge. Ich bin in Sorge, daß unser Land von Strippenziehern im Hintergrund bewußt ins Chaos gestürzt wir, um eine autoritäre Ordnung zu errichten.

Denn eine Mehrheit unserer verunsicherten Landsleute ist mittlerweile bereit, eine Einschränkung von Freiheiten hinzunehmen, wenn dadurch ihre Sicherheit erhöht wird.
Diesen verängstigten Landsleuten rufe ich zu:
Wir brauchen keine schärferen Gesetze, wir brauchen nur die Anwendung der Bestehenden!

In einer bespiellosen Pressekampagne ist mir in den letzten Wochen die Antisemitismuskeule und die Rassismuskeule aufs Haupt geschlagen worden.

Sogar die New York Times beteiligte sich an dieser verbalen Prügelattacke. Unseren amerikanischen Freunden rufe ich zu: Schaut lieber auf Euer Land:
Eure Multikulturalität ist total gescheitert!
Eure Außenpolitik beunruhigt die Welt!
Und Euer Sendungsbewußtsein ist einfach nur noch nervig!

Die Blöd-Zeitung schreckte nicht davor zurück, die berufliche Existenz eines vierfachen Familienvaters zu vernichten.
Auf die Spitze trieb es der Fokus, der mich in seiner aktuellen Ausgabe zum neuen Hitler stilisierte. Wir fragen uns:
Was kommt jetzt noch?
Franz Josef Strauß, den man auch nicht schonte, hätte die betreffenden Schreiberlinge wohl als geistig-moralisch kastriert bezeichnet.

Liebe Erfurter, liebe Landsleute!
Bieten wir der Lückenpresse vom Fokus bis zur Blöd-Zeitung die Stirn. Lassen wir uns nicht auseinanderdividieren!

Dann folgt die Einsicht Mahatma Gandhis: „Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du!“

Den Deutschlandabschaffern rufe ich in Eurem Namen zu:
Deutschland ist nicht verhandelbar. Wir werden unser Land nicht aus der Hand geben.
Deutschland ist unsere Heimat, unser Land, und unsere Nation!

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 18. November 2015

Demonstrationsrede in Erfurt, 18.11.2015

von Björn Höcke (Es gilt das gesprochene Wort.)

Liebe Landsleute, liebe Europäer!

Paris ist zur europäischen Hauptstadt des Terrors geworden.
Wie Ihr bin ich entsetzt. Und ich trauere um die Opfer von Paris und bin in Gedanken bei ihren Angehörigen!
Und zugleich frage ich mich, ob die Tränen der deutschen und europäischen Altparteienpolitiker denn echt sein können.
Wurde denn alles getan, die Unglücke zu verhindern?

Der Mord an Theo van Gogh 2004,
dieses Jahr bereits Dutzende Detonationen von Handgranaten im schwedischen Malmö oder
zuletzt die Pariser Terroranschläge sind auch die Konsequenzen einer seit Jahrzehnten betriebenen, hemmungslosen Einwanderungspolitik.

Mehr denn je ist unsere Forderung berechtigt, den Zuzug nach Europa sofort zu stoppen.

Und mehr denn je muß ich warnen: Wir dürfen uns durch die Taten unmündiger und manipulierter Menschen nicht in Kriege hineinziehen lassen, die nicht die unseren sind!

Wir kämpfen hier in Erfurt, der Hauptstadt der deutschen Mutbürger, nicht nur für die Gesundung Deutschlands, sondern auch für die Gesundung Europas!

Unser Deutschland steht vor dem Staatsnotstand. Denn unser Deutschland befindet sich bereits im Prozeß des Staatszerfalls.

Es sind die kleinen, es sind die alltäglichen Ereignisse, die davon künden. Zwei von Hunderten der letzten Wochen will ich hier erwähnen:

Das Amtsgericht Passau verurteilte vor kurzem einen serbischen Schlepper zu einer skandalös niedrigen Strafe – zwei Jahre auf Bewährung. Der Mann befindet sich also auf freiem Fuß.
Die Begründung der Richter ist Hilfeschrei und Offenbarungseid der deutschen Justiz in einem:
„Angesichts der Zustände an den Grenzen ist die Rechtsordnung von der deutschen Politik ausgesetzt.“
Die Justiz hat hier vor der Untätigkeit der Politik bereits kapituliert. Die Polizei wird folgen.

Letzte Woche sollten 50 Asylsuchende in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Erfurter Wasbergstraße einquartiert werden. 20 von ihnen wollten nicht einziehen, weil ihnen die Unterkunft nicht ausreichend erschien.
Nach zwei Stunden guten Zuredens durch die Polizei zogen die meisten dann doch ein. Fünf von ihnen allerdings nicht. Sie übernachteten vor der Einfahrt der Tiefgarage des ehemaligen Bürogebäudes. Am nächsten Morgen waren die fünf Asylbewerber unauffindbar verschwunden.

Fünf zusätzlich zu den 300.000, die nicht registriert, vereinzelt mit hochansteckenden Krankheiten oder auch mit unguten Absichten in Deutschland unterwegs sind.

Das sind untrügliche Anzeichen des Staatszerfalls.
Die AfD spricht dies als einzige ernstzunehmende politische Kraft öffentlich an und kämpft für den Erhalt unseres Staates.
Merkel hat das Recht verwirkt, unser Volk zu führen.
Wir brauchen eine neue Bundeskanzlerin oder einen neuen Bundeskanzler. Und zwar aus der AfD!
Kein Verantwortlicher weiß, wie viele Einwanderer täglich in unser Land strömen, niemand weiß, wohin sie untertauchen. In Paris sind ein paar von ihnen am Freitag wieder aufgetaucht.

Unser Volk wird von seiner politischen Führung im Stich gelassen. Keine Angela Merkel, kein Heiko Maas, kein Bodo Ramelow sitzt je in einem dieser Cafés, auf die in Paris gefeuert wurde.
Schutzlos sitzt dort nur das Volk, der Bürger, der kleine Mann. Wir sollen das auslöffeln, was uns das Altparteienkartell eingebrockt hat.
Aber wir werden den Fraß nicht anrühren, den Ihr uns serviert. Wir haben ihn nicht bestellt. Und wir lassen ihn jetzt zurückgehen!
Mit Beschwichtigungsparolen übertüncht die Regierung ihr Totalversagen. Aber Worte sind Worte. Und Taten sind Taten.
Doch halt, es gibt tatsächlich Taten der Regierenden.
Aber das sind Taten, die bei mir die Alarmglocken schrillen lassen.
Die Bundesregierung schafft nämlich 500 neue Stellen bei den Geheimdiensten. Ein Vertreter der Großen Koalition sagte der BILD AM SONNTAG: „Es ist absolut notwendig, dass wir angesichts der Terrorgefahr durch Islamisten und Rechtsradikale unsere Geheimdienste personell verstärken.“

Da jeder, der noch den Begriff „Volk“ in den Mund nimmt, als rechtsradikal stigmatisiert wird, müssen wir davon ausgehen, daß das unzufriedene Volk selbst zum Überwachungsgegenstand wird. DDR 2.0 ick hör‘ Dir trapsen!
Wurden die Grenzen vielleicht geöffnet, um Chaos zu stiften? Und soll mit Hilfe dieses Chaos‘ unsere erstarrte Parteiendemokratie in eine neue, autoritäre Ordnung überführt werden?
Den Regierenden rufe ich zu:
Falls Ihr solche Gedanken hegt, vergeßt das ganz schnell.
Hier steht das Volk. Hier steht das wachsame Volk. Und wenn Ihr nicht bald Volksentscheide auf Bundesebne einführt, dann werden wir das tun!
Die Bürger haben kein Vertrauen mehr in die Politik. Wir sind e n t – täuscht von der Regierung. Das bedeutet aber auch:
Wir lassen uns nicht mehr täuschen!

Liebe Freunde, es hilft alles nichts. Wir müssen unser Land, unseren Staat und unser Volk vor der Politik der Altparteien schützen. Diese Aufgabe kommt maßgeblich der AfD zu
Deshalb möchte unsere Partei hier und heute fünf Grundsätze mitgeben. Diese Grundsätze sind ein Gemeinschaftswerk von Dr. Alexander Gauland und mir. Alexander Gauland verkündet diese Grundsätze in diesen Minuten in Magdeburg.
1. Grundsatz: Deutschland ist nicht verhandelbar!
Unser Staat – unsere Nation ist kein Zufallsprodukt. Es ist das Werk vieler Generationen. Mit Stolz blicken wir auf eine reiche Kultur, bürgerliche und politische Freiheiten und Wohlstand. Wir helfen vielen Ländern dieser Welt. Doch eines werden wir nicht tun: unser Land und unsere Nation aus der Hand geben.
Deutschland ist unser Land!
2. Grundsatz: Deutschland ist kein Labor für Gesellschaftsexperimente!
Wir verweigern uns verantwortungslosen Experimenten mit und an unserem Volk. Nur Ideologen glauben, daß Gesellschaft ohne Familie funktionieren kann oder daß jeder zu einem Deutschen wird, sobald er die Landesgrenze überschritten hat.
Gefährlichen Ideologien, die die multikulturelle Gesellschaft erschaffen und die klassische Familie abschaffen wollen, erteilen wir eine klare Absage!
3. Grundsatz: Deutschland muß selbstbestimmt handeln!
Deutschland ist nach Einschätzung höchster Sicherheitsbeamter nicht mehr in der Lage, die innere wie die äußere Sicherheit zu garantieren. Und was macht die Bundeswehr?
Sie dient in der ganzen Welt fremden Interessen, während die hiergebliebenen Soldaten ihre Kasernen für Asylsuchende räumen und Toiletten in Erstaufnahmeeinrichtungen reparieren.
Wir brauchen endlich eine handlungswillige politische Führung, die eigenständige Entscheidungen im nationalen Interesse trifft!
4. Grundsatz: Deutschland muß seine innere Freiheit zurückerlangen!
Die von vielen so genannte „Lügenpresse“ hat sich ihren Namen nicht selten redlich verdient. An Stelle objektiver Berichterstattung propagiert sie eine fatale Willkommenskultur. Das GEZ-gebührenfinanzierte Staatsfernsehen markiert uns als Gegner, weil wir sagen, was nicht gesagt werden soll. Die politische Korrektheit liegt wie Mehltau auf unserem Land. Die AfD ist der Garant für die freie Rede und die schonungslose, ehrliche Analyse der Lage.
Weil wir uns heute hier versammelt haben, ist die innere Freiheit in Deutschland noch lebendig.
5. Grundsatz: Die Deutschen müssen mündig werden!
Und Erfurt – die Stadt der Mutbürger – ist der Ort, es einmal deutlich auszusprechen:
Deutschland war die Heimat unserer Vorfahren.
Deutschland muss als Heimat unserer Kinder erhalten bleiben.
Deutschland ist unsere Heimat – unser Land – und unsere Nation!

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 28. Oktober 2015

von Björn Höcke (Es gilt das gesprochene Wort.)


Vom Alleinsein zum Gemeinsamsein! Vom ich zum wir! Wir sind wir! Wir sind Deutschland!


Erfurter, Thüringer, Deutsche, Europäer!

Tausende Mutbürger stehen vor mir und zeigen Gesicht. Danke dafür, daß Ihr wieder gekommen seid und Eure Pflicht tut.

Ich habe aus dem Dreiklang einen Vierklang gemacht, um zu verdeutlichen, daß Angela Merkels politischer Amoklauf nicht nur unsere nahe Heimat bedroht, sondern auch unsere fernere Heimat.

Wir Deutschen haben eine Staatlichkeit aufgebaut, die in der Welt als besondere Wohlordnung angesehen wird.
Darauf können wir, nein, darauf müssen wir stolz sein!

Deutschland ist eingebettet in Europa.
Unsere Vorfahren haben oftmals unter Hingabe ihres Lebens die Menschenrechte, die freie Wissenschaft und die Demokratie erkämpft.
Europa ist der Kontinent der Aufklärung.
Und Europa soll der Kontinent der Aufklärung bleiben!

Der bekannte Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider schreibt:

„Die Demokratie setzt die kleine Einheit voraus. Ohne die Nähe der Menschen, ohne einheitliche Sprache, ohne gelebte Öffentlichkeit ist allenfalls eine formale Demokratie (Wahlen), nicht aber eine materielle Demokratie der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit möglich.“ Und weiter: „In Europa sind die tragfähigen kleinen Einheiten die Völker (…). Die Einebnung der Nationen führt Europa zum Ende der Demokratie und zum Ende der Freiheit (…).“ (Zitat Ende)

Kurz: Der EU-Zentralismus und die multikulturelle Revolution der Altparteien verzehren die Grundlagen einer lebendigen Demokratie.
Wir müssen die politischen Irrläufer der Altparteien stoppen. Wir – das ist das Volk!

Ich erhebe meine Stimme gegen Gleichschaltung und Zentralismus. Und ich spreche öffentlich eine Selbstverständlichkeit aus:
Eine Bürgergesellschaft ohne Patriotismus hat keine Zukunft!

Dafür prügeln die Medien auf mich ein. Dafür werde ich wegen (…)verhetzung angezeigt, also Gesellschaftsverhetzung. Volksverhetzung darf man glaube ich nicht mehr sagen, weil man sonst wegen Volksverhetzung angezeigt wird. Die Wühlarbeit der allgegenwärtigen Sprachpolizei treibt wundersame Blüten:
Wird eigentlich noch im Namen des Volkes das Urteil verkündet oder schon im Namen der Gesellschaft?

Und die Multikultiideologen frage ich in diesem Zusammenhang:
Herr Bischof Neymeyr, glauben Sie, daß Ihre multikulturelle Gesellschaft die Kirchensteuergemeinschaft sein will, die Ihre Institution nährt?

Frau Knobloch, glauben Sie, daß Ihre multikulturelle Gesellschaft die Verantwortungsgemeinschaft sein will, die die richtigen Lehren aus der Vergangenheit zieht?

Frau Merkel, glauben Sie, daß Ihre multikulturelle Gesellschaft die Haftungsgemeinschaft sein will, ohne die Ihr widervernünftiges Euroexperiment schon lange gescheitert wäre?

Herr Bischof Neymeyr, Frau Knobloch und Frau Merkel Ich sage Ihnen, wer meine Zukunftsgemeinschaft ist – es ist das deutsche Volk!

Im GG ist an vielen Stellen vom deutschen Volk die Rede. Ist das nicht furchtbar anachronistisch?
Ich fordere eine Gesellschaftsabstimmung darüber, ob der Terminus „Deutsches Volk“ im Grundgesetz durch „Multikulturelle Gesellschaft“ ersetzt werden soll!
Uns erreichen dramatische Bilder aus Slowenien.
Durch dieses Land geht zurzeit die Balkanroute in die gelobten Länder Österreich, Deutschland, Schweden. Letzten Freitag zogen 14.000 nach Norden. Einen Tag vorher waren es 12.000. Die Überschrift in einem Welt online-Artikel faßt die Situation gut zusammen:
Für jeden, der weiterreisen darf, kommen zwei Neue!

Kanzlerin Angela Merkel und Kanzleramtsminister Peter Altmaier lehnen eine Obergrenze zur Verminderung des Flüchtlingsstroms weiter ab:
„Das haben wir immer gesagt, das ist richtig!“ (Peter Altmaier)

Nein, Frau Merkel, nein Herr Altmaier, in wessen Auftrag Sie auch immer handeln, das ist falsch!

Die AfD versucht unser weltweit einzigartiges Asylrecht zu verteidigen. Die Chaospolitik der Altparteien macht das immer mehr möglich:

Ein geänderter Artikel 16a GG könnte lauten: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Eine Obergrenze der Aufnahme politisch Verfolgter wird durch ein Bundesgesetz festgelegt.“

Das ist die Kontingentlösung. Deutschland und Europa brauchen die Kontingentlösung und sie brauchen sie jetzt!

Der Flüchtlingsgipfel war ein Totalreinfall, ähnlich der Verteilaktion vor einigen Monaten: Von den 120.000 Asylsuchenden, die auf die EU-Staaten verteilt werden sollten, sind erst 900 verteilt worden.

Verteilen löst das Problem sowieso nicht.

Wir haben einen Wasserrohrbruch im europäischen Haus: Der herbeigerufene Klempner, verteilt das Wasser bis alle Zimmer bis zur Decke vollgelaufen sind. Das ist Angela Merkels Weg.
Ein redlicher Klempner würde natürlich als erstes das Wasser abstellen. Und das heißt in unserem Fall:
Grenzen dicht und zwar sofort!

Afrika hat einen Geburtenüberschuß von 30 Millionen im Jahr. Millionen drängen in den nächsten Jahren nach Europa.

Welche Konzepte haben Sie für diese historisch einmalige Herausforderung, Frau Dr. Angela Merkel?

Ich sage: Diese Länder müssen lernen, eine ökologisch nachhaltige Bevölkerungspolitik zu machen.
Und sie werden es nur lernen, wenn wir ihnen klipp und klar sagen:
No way! Wir nehmen Euren Geburtenüberschuß nicht auf!

Zur großen Zahl der Asylbewerber sagte Merkel am Montag: „Ja, es sind sehr, sehr viele. Aber wir sind 80 Millionen. Wir können und werden diese Integration schaffen.“

Ich will Ihnen das nochmal erklären, Frau Dr. Angela Merkel:
Es gibt nur noch 64 Millionen eingeborene Deutsche. Davon 11 Millionen in der zentralen Altersgruppe von 20 bis 35 Jahre. Diese Altersgruppe ist deshalb so wichtig, weil diese Menschen die Kinder bekommen, die die Zukunft Deutschlands bestimmen. Es gibt in dieser Alterskohorte nur noch 11 Millionen Deutsche, davon 5,5 Millionen Männer. Millionen junger Männer haben bereits einen Migrationshintergrund in dieser Altersgruppe. Wenn wie in diesen Monaten, auch nächstes Jahr 10.000 am Tag kommen, davon 70 bis 90 % junge Männer, dann kippen Ende 2016 hier im Land in dieser zentralen Altersgruppe die Mehrheitsverhältnisse.
Deshalb habe ich das Jahr 2016 ein deutsches Schicksalsjahr genannt. Und davon rücke ich kein Jota ab.

Nein, wir können und wir wollen diese Integration nicht schaffen! Und wir werden uns nicht, wie das der Saarländische Innenminister angedeutet hat, im eigenen Land integrieren!

Frau Merkel nehmen Sie sich ein Beispiel an der österreichischen Innenministerin. Diese sagte angesichts der chaotischen Verhältnisse an der slowenischen Grenze:
„Wir müssen an einer Festung Europa bauen!“
Recht hat die Frau!

Das Altparteienkartell der Deutschlandabschaffer rückt immer weiter zusammen:
Der bekennende Multikulturalist Bodo Ramelow verweist darauf, daß Thüringen 280.000 ausgebildete Menschen brauche. Er will diese Plätze augenscheinlich mit Asylbewerbern besetzen. Daß er dadurch das Asylrecht kaputtmacht, schert ihn nicht. Er hat nur die Sorge, daß die Fachkräfte ins Ruhrgebiet, nach München oder Frankfurt gehen. Er ruft:
„Man muß den Trend umgekehrt setzen: Kommt zu uns. Hier ist billiger Wohnraum, Arbeit, Perspektive“, so Ramelow.

Er hat mit Angela telephoniert: Im Telephonat empörten sich beide darüber, daß jeder Syrer wegen illegalem Grenzübertritt ein Strafverfahren angehängt kriegt, das anschließend wieder eingestellt wird (FAZ). Nach Art. 16a (2) i. V. mit § 18 Asylverfahrensgesetz sind diese Menschen Illegale. Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen:
Ein linker MP eine christdemokratische Bundeskanzlerin regen sich gemeinsam darüber auf, daß die deutschen Grenzschützer im Einzelfall darüber nachdenken, geltende Gesetze anzuwenden?
Der Rechtsstaat Deutschland ist im Jahr 2015 tatsächlich zu einer Realsatire geworden! Wir sind auf dem Weg in eine Bananenrepublik!

Die größte Gefahr besteht darin, daß diese vom Zeitgeist gebeugten Politikzwerge von der Linken bis zur Union den Bürgern wieder Schlafsand in die Augen streuen. Die Union kann das besonders gut, gerade in ihrer Südausprägung.
Die Union hat oft wild rechts geblinkt und ist doch stets links abgebogen!

Doch dieses Taktieren dürfen wir der Union nicht mehr durchgehen lassen. Deshalb zum Schluß mein Appell:
Bleiben Sie wachsam, klären Sie im Freundes- und Verwandtenkreis auf.
Dieses Land kann sich keinen Machterhaltungsverein CDU/CSU mehr leisten!

Die Abgeordneten der CDU im Bund und in den Ländern fordere ich auf: Verraten Sie nicht die Zukunft unseres Landes und unserer Kinder um Ihrer begrenzten Einzelinteressen willen.
Das Glück des Einzelnen ist untrennbar mit dem Gemeinwohl verbunden!
Zeigen Sie zum ersten Mal in Ihrem Leben Mut! Treten Sie zur AfD über, der einzigen ernstzunehmenden politischen Kraft für Deutschland!

Erfurter, Thüringer, Deutsche, Europäer! Wir tun weiter unsere Pflicht. Wir kämpfen weiter um die Zukunft unseres Landes und unserer Kinder. Wir kommen wieder!

 

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 21. Oktober 2015

von Björn Höcke (Es gilt das gesprochene Wort.)

Erfurter, Thüringer, Deutsche,
ich sehe tausende Mutbürger, die Ja sagen zur Zukunft unseres Landes und unseres Volkes, Ja sagen zu unserer Art zu leben in der Mitte Europas!
„Wenn Höcke spricht, verdunkelt sich der Dom“ kündigte heute die TA auf ihrer Titelseite an.

Nun, der Dom ist dunkel. Er steht heute so da, wie er die längste Zeit seines Bestehens in den Abend- und Nachtstunden dort stand. Er steht im Dunkeln.

Pfarrer und Bischöfe haben in meinen Augen eigentlich die Aufgabe, die frohe Botschaft zu verkünden. Heute spielen sie lieber Hobbypolitiker. Aber das raubt unserem Dom nicht seine Würde.
Wenn er lächeln könnte, würde er jetzt lächeln!

Frau Merkel, Herr Maas, Herr Boullion, Frau Reschke, Herr Jauch, Herr Ramelow, Herr Lauinger er steht seit vielen Jahrhunderten dort. Und ich hoffe, daß er so dort auch noch in vielen Jahrhunderten stehen wird!

Herr Bischof Neymeyr,
wissen Sie nicht, daß die größte Verfolgtengruppe weltweit die Christen sind?
Wissen Sie nicht, daß wir hier stehen, um Europa als christlich geprägten Kontinent zu erhalten, als Zufluchtsort für verfolgte Christen?
Wissen Sie nicht, daß einer der größten Deutschen, ich meine Martin Luther, einer wehrhaften Kirche das Wort geredet hat? Luther sagte: „Man muß dem Teufel das Kreuz ins Angesicht schlagen, so weiß er, mit wem er umgeht!“

Wissen Sie nicht zwischen christlicher Nächstenliebe und Selbstaufgabe zu scheiden?
Wissen Sie nicht, daß Ihr Eingriff ins politische Alltagsgeschäft die Würde Ihrer Institution gefährdet?

Ich bin betroffen, daß sich die hohen Vertreter des Katholizismus und Protestantismus in Deutschland gegen das eigene Volk stellen. Sie haben sich wie die Altparteienpolitiker in den letzten Jahrzehnten immer weiter von ihrem Volk entfernt.

Herr Bischof Neymeyr, sind Sie sicher, daß Sie für diese Aktion die Mehrheit der Gläubigen Ihres Bistums hinter sich haben?
Ich bitte Sie: Seien Sie Demokrat. Führen Sie eine Urabstimmung in ihrem Bistum durch. Und fragen Sie Ihre Gläubigen, ob der Dom, wenn das Volk protestiert, auch in Zukunft verdunkelt werden soll!
Erfurter, Thüringer, Deutsche! Unsere Politiker, unsere Kirchenvertreter nennen uns Dunkeldeutschland.
Ich denke, wir sollten Ihnen zeigen, wo das Licht der Erkenntnis zu finden ist.
Verdunkeln wir die Bühne, holen wir unsere Lampen heraus, zünden wir unser eigenes Licht an!

Es ist großartig, daß Ihr in dieser Zahl gekommen seid! Das ist umso bemerkenswerter, als das, was ich in Magdeburg, angekündigt hatte, Wirklichkeit geworden ist:

Die Thüringer Allgemeine, die mit Ihren Verbundausgaben eine Monopolstellung in Thüringen innehat, lehnt seit Neuestem das Abdrucken von AfD-Anzeigen ab.

Ein demokratischer Rechtsstaat kann aber ohne eine freie Presse nicht gedacht werden.
Ein Quasi-Monopolist, der seine Marktstellung so ausnutzt, mißbraucht die Macht der vierten Gewalt!

Mitarbeiter der Thüringer Allgemeinen und der übrigen Zeitungen der Thüringer Mediengruppe, leben Sie Ihr journalistisches Ethos, haben Sie Mut, setzen Sie sich ein für Meinungs- und Pressefreiheit, protestieren Sie gegen das Vorgehen Ihrer Verlagsleitung! Wir danken Ihnen dafür!

Der Redakteur der TA, Mirko Krüger, hat es in seinem Artikel, auf den ich schon Bezug nahm, in meinen Augen an journalistischer Redlichkeit fehlen lassen:
Er schreibt, die AfD wolle auf dem Domplatz „marschieren“.
Nein, Herr Krüger, wir gehen heute noch nicht einmal spazieren. Aber Ihre Stigmatisierungsabsicht wird von uns erkannt.
Herr Krüger, ich sehe vor mir zwar eine Menschenmenge in Divisionsstärke, ich sehe aber keine Uniformierten.
Ich sehe Alte und Junge, ich sehe Männer und Frauen, ich sehe Familien mit Kindern. Ich sehe das Volk!

Weiter führen Sie aus, daß Björn Höcke gewiß auch wieder von der „Lügenpresse“ erzählen werde.
Herr Krüger, es scheint, Sie haben mir noch nie zugehört.
Ich habe Verständnis dafür, daß bei der Massivität an einseitiger Berichterstattung in Deutschland das Wort „Lügenpresse“ kreiert wurde.
Nur wann, lieber Herr Krüger, habe ich dieses Wort jemals in den Mund genommen? Ich bin kein Ideologe. Ich trenne die Welt nicht in Schwarz und Weiß. Ich weiß, daß das menschliche Leben eine unübersehbare Fülle von Grautönen ist. Aber Sie wissen das anscheinend nicht!

Unser Winterabschiebestopminister, Dieter Lauinger (GRÜNE), der mitverantwortlich dafür ist, daß immer mehr Bürger das Vertrauen in den Rechtsstaat verlieren, weil er die guten und vorhandenen Gesetze nicht anwendet, bezeichnet uns in einer Pressemitteilung wörtlich als „fremdenfeindliche Demonstration“. In linksideologischer Manier, spricht er dort von „fremdenfeindlicher Hetze und Rassismus“.

Herr Lauinger, Sie haben wie Merkel, Gabriel und Maas die Neutralitätspflicht verletzt, die Ihnen Ihr hohes Amt abverlangt.
Statt dem ganzen Volk zu dienen, stellen Sie sich gegen einen Teil des Volkes. Sie polarisieren − nicht wir. Das ist unerträglich!

Auf dieser Demonstration werden keine Menschen ausgegrenzt.

Wir sind nicht ausländerfeindlich, wir sind allerdings inländerfreundlich − eine Selbstverständlichkeit in jedem anderen Land der Welt!

Ich begrüße an dieser Stelle ausdrücklich alle Teilnehmer mit ausländischen Wurzeln. Wir gehen auch auf die Straße für die gut integrierten Ausländer, die eine Bereicherung für unser Land sind und die sich ebenfalls vor den Folgen des Asylorkans fürchten.

Weil wir wissen, wer wir sind, brauchen wir kein Dagegen. Weil wir eine Identität haben, sind wir keine Ideologen.
Weil wir Deutsche sind, sind wir weltoffen.

Und weil wir für den Erhalt des Rechtsstaates kämpfen und unser Grundgesetz verteidigen, in dem vielfach vom „deutschen Volk“ als Souverän gesprochen wird, werden wir gegen Ihre multikulturelle Revolution von oben Widerstand leisten!

Laßt mich noch einige Ausführungen zur Sendung mit Günther Jauch machen:

Ich habe das Symbol wieder mitgebracht. Und vielleicht wird dieses Exemplar irgendwann in einem Museum hängen.

Schwarz-Rot-Gold ist unser zentrales Staatssymbol.
Es ist sogar strafrechtlich geschützt.
Schwarz-Rot-Gold ist die Farbe der Lützowschen Jäger, die in den Freiheitskriegen gegen die napoleonische Fremdherrschaft kämpften.
Schwarz-Rot-Gold wehte auf den Barrikaden der 1848er-Revolution und hing in der Frankfurter Paulskirche, wo unsere erste Nationalversammlung tagte.
Schwarz-Rot-Gold ist die Farbe der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland.

Diese Flagge steht für unsere freiheitliche demokratische Tradition.
Ja, ich stehe zu Schwarz-Rot-Gold. Und ich weiß, Ihr tut es auch!

Die Bild-Zeitung schrieb drei Stunden nach der Sendung von dem „Irren AfDler“, der mit der Deutschlandfahne „provozierte“.

Diese Flaggenaktion ist unzählige Male bei Youtube.de abgerufen worden.

Schaut Euch das Kurzvideo an. Bei Minute eins kann man sehen, wie der Bundesjustizminister seinen Blick abwendet, als ich das schwarz-rot-goldene Tuch aus der Sakkotasche zog.
Es war so, als wenn man Dracula das Kreuz gezeigt hätte!

Ich wollte mit meiner Aktion natürlich auf das Sakrileg anspielen, das Frau Merkel während der Wahlparty 2013 in meinen Augen begangen hat.

Ihr erinnert Euch: Der damalige Generalsekretär Gröhe begann mit einer Deutschlandfahne zu schwenken. Frau Merkel sah das, entriß dem verdutzten Gröhe das Tuch und beförderte es mit angewiderter Mine von der Bühne.
Ein Volk, das solche Politiker hat, braucht keine Feinde mehr!

Wolfgang Schäuble denkt laut über neue Schulden 2016 nach, Bodo Ramelow bringt eine Steuererhöhung für reichere Bürger zur Bewältigung der Flüchtlingskrise ins Gespräch und Frau Merkel? Was macht Frau Merkel? Sie reist in die Türkei, um Herrn Erdogan mit einigen Milliarden und der Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft zur Sicherung seiner Grenzen zu überreden.

Die AfD sagt ja zur deutsch-türkischen Freundschaft, aber definitiv nein zu einem EU-Beitritt der Türkei.

Angeblich ist die 3000 Kilometer lange Landgrenze Deutschlands nicht zu schützen. Die rund 7000 Kilometer türkische Küste, von der Landgrenze ganz zu schweigen, aber schon? Was für eine Logik!

Ich möchte abschließend Dank sagen. Danke für Eure Solidarität mit unserem Land und auch mit mir. Ich habe nach den heftigen Presseattacken unzählige Aufmunterungen aus allen Teilen unseres Landes erhalten, ja sogar aus dem Ausland bekommen.

Ich stehe nun zum ersten Mal in meinem Leben mit einer schußsicheren Weste auf einer Bühne.
Ihr wißt, was das heißt.
Versprechen wir uns: Wir verzagen nicht.
Hier ist Deutschland, hier ist Europa. Mögen sie eine gute Zukunft haben in Einigkeit und Recht und Freiheit!

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 07. Oktober 2015

von Björn Höcke (Es gilt das gesprochene Wort.)

Liebe Freunde,
trotz Verleumdung durch die Vertreter der Altparteien, trotz der brandmarkenden und oftmals einseitigen Berichterstattung der Medien seid Ihr erneut gekommen. Das ist großartig.
Das nenne ich Zivilcourage! Danke für Euren Mut!

Der Unterschied zwischen dem, was die Menschen denken und vielleicht im engen Familienkreis auch aussprechen und dem, was sie öffentlich äußern würden, ist in diesem Land seit Jahrzehnten groß. In den letzten Wochen hat sich diese Kluft in inakzeptabler Weise vergrößert.
Dieser Zustand ist einer Demokratie unwürdig. Wir müssen dieses Land erneut demokratisieren!

Um der bedrohten Meinungsfreiheit in unserem Land beizuspringen, sind Demonstrationen das Gebot der Stunde. Ohne den Druck der Straße werden wir diese erstarrte und volksferne Parteiendemokratie nicht beleben können.
Für mich ist die AfD eine patriotisch-bürgerliche Kraft.
Gewalt kann für uns deshalb niemals ein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele sein!
Demonstrationen solcher Größenordnungen durchzuführen, ist kein einfaches Unterfangen.
Es kommt verstärkt zu Provokationen von außen durch gewaltbereite Gegendemonstranten.
Es ist unerträglich, daß sich Landtagsabgeordnete der Regierungsfraktionen letzten Mittwoch als Demonstrationsblockierer betätigt haben.
Vor dem Banner mit der Aufschrift „Nie-wieder-Deutschland“ fühlten sie sich augenfällig besonders wohl.
Ich habe sie im Landtag deshalb „Grundrechtsschänder“ genannt und dafür einen Ordnungsruf erhalten.
Ich frage mich: Was sind sie denn, wenn sie die Ausübung des im Grundgesetz niedergeschriebenen Versammlungsrechts zu verhindern trachten?

Die dunkelroten, roten und grünen Abgeordneten haben sich nicht nur der Aufforderung der Polizei widersetzt, den Platz zu räumen.
Sie haben auch gegen §21 Versammlungsgesetz verstoßen. Diese Rechtsnorm droht demjenigen, der angemeldete und genehmigte Demonstrationen zu verhindern sucht, eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren an.

Es ist eine Schande, daß dieses Gesetz praktisch nicht mehr zur Anwendung kommt und die Antideutschen, die Anarchisten und die Berufsdemonstranten Narrenfreiheit in unserem Land haben!
Apropos Berufsdemonstranten: Mir liegt jetzt die Beantwortung einer Kleinen Anfrage meines Kollegen Jörg Henke vor: Aus dem „Programm für Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie“ wurden in Thüringen seit 2012 bis heute 41.263.20 € bezahlt, um Gegendemonstranten zu genehmigten Demonstrationen zu fahren.

Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen: Unser Staat bestraft Demonstrationsverhinderer nicht nur nicht mehr, er finanziert auch noch ihre Anreise.
Unser Staat ist zu einem Narrenschiff geworden!

Unsere Polizeikräfte geraten durch die staatliche Mästung linksextremer Organisationen immer öfter in Lagen, die ihre Gesundheit gefährden, ja ihr Leben bedrohen.
So am 3. Oktober. An diesem Tag ist es in Jena zu schweren Angriffen auf Polizisten und Streifenwagen aus den Reihen linksextremer Gegendemonstranten gekommen.

Das ist ein Skandal! Danke nochmal an die Polizei, die jeden Tag ihre Knochen für unsere Sicherheit hinhält!

Daß dem Thüringer Beamtenbund der Unterschied zwischen einem demokratischen Rechtsstaat und einem Gesinnungsstaat nicht mehr geläufig zu sein scheint, zeigt der inhaltlich krude „offene Brief“ der gestern vom selbigen veröffentlicht wurde.
Unter Mißachtung des beamtenrechtlichen Mäßigungsgebotes fordert der Landeshauptvorstand alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und darüber alle Bürger auf, sich nicht mehr an Demonstrationen der AfD zu beteiligen.

Diesen Anschlag auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit dürfen wir nicht einfach so geschehen lassen.
Lehrer, Polizisten, Erzieherinnen und alle, die diesem Dachverband angehören, sollten über eine Kündigung ihrer Mitgliedschaft nachdenken.
Ich fordere alle Bürger dieses Landes dazu auf, derartigen Einschüchterungsversuchen nach DDR-Manier zu widerstehen und weiter für die Zukunft unseres Landes mutig die Stimme zu erheben!

Die Zeitgeistknechte vom Beamtenbund erinnere ich an den großen, friedlichen Revolutionär Mahatma Gandhi:
„Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen Sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.“
Unsere Zeit kommt. Und sie kommt bald!

Unsere Stärke ist unsere Friedlichkeit!
Wenn es gelingt, unsere Demonstrationen zu eskalieren, werden sich die Medien und die Altparteien darauf stürzen. Das würde eine gute Entwicklung über Monate abbremsen.
Das ist eine Zeit, die unser Land nicht mehr hat!

Es gibt allerdings nicht nur Provokationen von außen, sondern auch von innen. Ich selbst habe sie nicht gehört. Sie sollen aber vernehmbar gewesen sein. Ich sage es hier in aller Deutlichkeit:
„Ausländer-raus-Rufe“ haben auf einer AfD-Demo nichts zu suchen!

Ich liebe meine Heimat. Und ich werde alles in meiner Kraft stehende tun, die Zukunft meines Volkes und seiner Kultur zu verteidigen. Ich bekenne:
Ich sehe mich als Vorkämpfer für einen neuen, reinen, ehrlichen, tiefgegründeten und bescheidenen Patriotismus!

Aber diese Selbstvergewisserung braucht keine Abwertung anderer. Ich bin in meiner Kultur zuhause. Und weil ich eine starke Identität mein eigen nenne, bin ich weltoffen.
Ich freue mich, wenn ich mich mit Menschen anderer Kulturen austauschen kann – als Gast im Ausland oder als Gastgeber in Deutschland. Daran wachse ich.

Ich setze mich ein für den Erhalt der Vielfalt der Menschheit. Ich kämpfe für eine freie Entfaltung freier Völker in einer multipolaren Welt. Und weil ich die Vielfalt liebe, lehne ich den gleichgeschalteten Einheitsmenschen ab.
Ausländer-raus-Rufe sind genauso unerträglich wie die dümmlichen Nazi-raus-Rufe der Antideutschen!

Wir stehen für Ordnung und Sauberkeit. Wir bejahen die preußischen Tugenden. Wir leben nicht auf Kosten der Gemeinschaft, sondern wir leben für sie.
Und deswegen war ich auch so stolz, als ich nach der Demonstration letzte Woche nochmal die Strecke abfuhr.
Sie war sauber. Die Stelle, wo die Gegendemonstranten standen oder besser wüteten, war zugemüllt.
Bleiben wir Vorbild! Zeigen wir Haltung! Wir sind die Bürger! Wir sind das Volk!

Am 5. Oktober ließ die BILD-Zeitung die nächste Bombe platzen: Von Oktober bis Dezember werden 920.000 weitere Aslybewerber nach Deutschland kommen. Das sind 30.000 am Tag. 1,5 Millionen sind es 2015.

Dabei gibt es nur noch 64,5 Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund.
In der Altersgruppe der 20- bis 35-Jährigen sind es 11 Millionen Deutsche ohne Migrationshintergrund, davon 5,5 Millionen Männer. Wenn nächstes Jahr jeden Tag „nur“ 10.000 über die Grenze kommen, und die meisten von ihnen sind jung, männlich und muslimisch, dann kippen Ende 2016 in dieser zentralen Alterskohorte die Mehrheitsverhältnisse. Bedenkt bitte: Die zukünftigen Einwohner Deutschlands sind die Kinder derjenigen, die jetzt 20 bis 35 Jahre alt sind.
Dazu kommt der Familiennachzug. Ein Behördenpapier gibt Auskunft darüber, daß jeder anerkannte Flüchtling aus dem arabischen Raum, der in Deutschland Asyl erhält, im Durchschnitt vier bis acht Angehörige nachziehen läßt.
Die aktuelle Zuwanderung und die Familienzusammenführung werden bewirken, daß mittelfristig mindestens die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland muslimisch sein wird.
Das dürfen wir nicht zulassen!

Wir brauchen jetzt:
Die unzweideutige Ansage, daß es grundsätzlich keine dauerhafte Integration von Flüchtlingen geben kann.
Es kann nur Schutz auf Zeit geben!
Das klare Eingeständnis, daß unser weltweit einzigartiges Asylrecht nicht für die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts konzipiert wurde.
Der Rechtsanspruch auf Asyl kann in seiner jetzigen Form nicht aufrechterhalten werden!
Die Änderung des Art. 16a des Grundgesetzes, die auf eine jährlich festzulegende Obergrenze an Flüchtlingen abzielt. Deutschland darf sich nicht überfordern!
Den raschen Aufbau einer lückenlosen Grenzsicherung.
Wir müssen wissen, wie viele kommen.
Die sofortige Aussetzung der Familienzusammenführung.
Wir haben als Volk das Recht, Herr im eigenen Haus zu bleiben!

Das Jahr 2016 könnte zum deutschen Schicksalsjahr werden. Zum Wendejahr wird es so oder so. Kämpfen wir gemeinsam dafür, daß es eine Wende zum Guten wird.

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 30. September 2015

Ich sehe Alte und Junge. Ich sehe Frauen und Männer. Ich sehe Familien mit Kindern. Ich sehe eine Gemeinschaft, die eine Zukunft haben will, ich sehe ein Volk, das auf die Straße geht.
Ich sehe die größte Demonstration auf Erfurts Straßen seit dem Epochenjahr 1989! Danke, daß Ihr wieder hier seid!
In dieser dramatischen Lage frage ich nicht danach, ob die, die hier vor mir stehen eher konservativ, eher sozial oder liberal eingestellt sind. Ich sage, das ist jetzt egal!

Auch wenn einer kein AfD-Parteibuch hat, interessiert mich das nicht. Ich kenne keine Parteien mehr, ich trenne nur noch  die, die aus krankem Selbsthaß heraus, die Zukunft Thüringens und Deutschlands zerstören, von denen, die unser Heimatrecht und unser Selbstbestimmungsrecht in der Mitte Europas verteidigen wollen!

Werfen wir einen Blick auf die Arbeit der Medien in der letzten Woche. In den Thüringer Medien setzt man überwiegend unverdrossen weiter auf das Brandmarken und Verschweigen:
Der Geraer Stadtrat Dr. Harald Frank hat im „Neuen Gera“, einer Zeitung, die er selbst verlegt, zum Totalversagen des Altparteienkartells in der Asylkrise Stellung bezogen.
Er sprach von einer „verbalen Verdummung der Bürger“.
Um weiter mutig fortzufahren: „Wer Asylpolitik wie Opium über die Bürger gießt, versündigt sich am deutschen Volk. Wer dieses Volk abschaffen will, der soll es deutlich sagen.“
Ich sage: Recht hat der Mann!

Für diese wohltuenden Worte wurde von den Nutznießern der real existierenden Betroffenheitsdiktatur gnadenlos auf Herrn Frank eingeprügelt: Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat von Gera, Hans-Jörg Dannenberg, betonte, daß Herr Frank mit seinen Äußerungen den „gemeinsamen demokratischen Boden verlassen habe.“ Hört, hört!

Die Redakteurin Sylvia Eigenrauch sekundierte in der OSTTHÜRINGER ZEITUNG vom 22. September pflichtgemäß: Frank gebrauche „rechtes Vokabular“. Und besorgt endet sie mit der Frage: „Ist er kein Demokrat?“
Oh, heilige Einfalt, möchte man da sagen!

Herr Dr. Harald Frank ist ein aufrechter Demokrat.
Und weil er für die Volksherrschaft eintritt, kann er es nicht mehr ertragen, daß die medial-politische Pseudoelite in diesem Land den Volkswillen mit Füßen tritt! Wir sind das Volk!
Und dann gibt es dieses andere Käseblättchen. Wie heiß es nochmal schnell? Ach ja, THÜRINGER ALLGEMEINE!  Eigentlich müßte jede Ausgabe ähnlich wie bei Zigarettenpackungen mit einer Warnaufschrift versehen sein: „Achtung, der Inhalt dieser Zeitung gehört zur Kategorie grober Unfug! Oder: Das Lesen dieser Zeitung gefährdet ihre geistige Gesundheit!“

Grundsätzlich findet die AfD weiterhin dort nicht statt.
Aber man bringt jetzt die Leser in Stellung. Ich versuche mich diplomatisch auszudrücken:
Die Auswahl der Leserbriefe scheint nicht die öffentliche Meinung widerzuspiegeln. Die Inhalte korrespondieren nicht mit den Kommentaren im Netz, wenn man dort die Kommentarfunktion zu den wichtigen Themen ausnahmsweise einmal aktiviert hat.

Am 24. September gab es folgende Unterüberschrift auf der Leserbriefseite der TA: „Wut über Auftritt des AfD-Politikers Bernd Höcke in Erfurt.“ Am 25. September schaffte es Björn Höcke in die Hauptüberschrift: „AfD-Politiker Höcke gießt Öl ins Feuer.“

Was für eine absurde Behauptung:
Weil das Asylrecht nicht vor dem Mißbrauch durch Wirtschaftsmigranten geschützt wird, weil Millionen aus Afrika und Asien durch Fehlanreize ins Land gelockt werden, weil unsere Grenzen für jeden offen sind, weil wir kein handhabbares  Einwanderungsrecht haben, das eine für uns nützliche Zuwanderung definiert, und weil wir keine Partei im Bundestag haben, die deutsche Interesse vertritt, brennt unser Land bald lichterloh.
Höcke gießt kein Öl ins Feuer. Höcke ist der Feuerwehrmann. Und dieser Feuermann schlägt mit seinen Mitstreitern laut Alarm, um alle Gutwilligen zum Löschen zu rufen!

In der vergangenen Woche sind wieder Zehntausende in unser Land gelockt worden.

Seit Ende 2014 gibt es für Syrer beschleunigte Verfahren beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).
Seit Ende August 2015 verzichtet das BAMF auf die sogenannte Dublin-Prüfung bei Syrern. Mehr als 10% aller syrischen Pässe sind mittlerweile gefälscht. Wenn Ihr auch zu den Asylgewinnlern gehören wollt, wie einige vormals insolvente Hoteliers oder Wohncontainerhersteller, dann investiert noch schnell in Paßdruckmaschinen.
Hier wird der rechtsstaatliche Gleichbehandlungsgrundsatz mit Füßen getreten. Ein riesiger Fehlanreiz wird geschaffen. Alle wollen Syrer sein und werden im Handumdrehen Syrer.
Was für ein Totalversagen der politischen Laienspieltruppen in Berlin und Erfurt!

Die Multikultiideologen der Altparteien schaffen vollendete Tatsachen:
Eine Neuregelung im Aufenthaltsgesetz sieht seit dem 1. August vor, daß Langzeitgeduldete, die über bescheidene Deutschkenntnisse verfügen und von denen man denkt, daß sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt überwiegend selbst sorgen können, ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten.
Wer sich durch die Instanzen klagt, wer sich der Abschiebung widersetzt, der wird belohnt. Diese nachträgliche Legalisierung von Illegalen ist ein fatales Zeichen!

Die Millionen junger Männer, die man jetzt reinläßt, werden die Deutschlandabschaffer auch legalisieren. Man wird ihnen erlauben, ihre Angehörigen nachzuholen und letztendlich wird man ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft verleihen.

In einigen Jahren ist das Ende unserer auf numerischer Überlegenheit beruhenden Selbstbestimmung im eigenen Land gekommen.
Ich will unsere Selbstbestimmung aber nicht an eine fremdstämmige Migranten-Mehrheit abgeben!

Vergessen wir nie: Der Syrer, der zu uns kommen, hat noch sein Syrien, der Afghane, noch sein Afghanistan, der Senegalese noch seinen Senegal, in das er zurückkehren kann. Wenn wir unser Deutschland verloren haben, dann haben wir keine Heimat mehr!

Der Bevölkerungsdruck auf Europa wird enorm zunehmen. Afrika hat einen Geburtenüberschuß von 30 Millionen Menschen im Jahr. Nach UNHR-Prognosen kommen bis 2050 etwa 950 Millionen Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa.
Vor diesem Hintergrund wird klar: Wir dürfen nicht länger einer politischen Kaste das Feld überlassen, die von Selbsthaß zerfressen ist und die die ökologischen Grundgesetze mißachtet!
Es gibt immer wieder Menschen, die mir sagen, daß diese selbstzerstörerische Politik darin begründet liege, daß Deutschland gar nicht souverän ist.
Tatsächlich hat Bundesfinanzminister Schäuble im Jahr 2011 gesagt: „Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“
Ein Staat, der nicht souverän ist, kann auch keine Demokratie sein. Das ist klar.
Aber ich sage auch zu denen, die von einem übermächtigen Gegner sprechen: „Wenn ein Volk souverän sein will, dann wird es souverän.“

Viele von Euch können sich erinnern: Als der ehemalige CDU-Generalsekretär Herrmann Gröhe während der Wahlparty seiner Partei 2013 eine Deutschlandfahne hervorholte und mit ihr zu wedeln begann, stürzte Frau Dr. Merkel auf ihn zu, entriß ihm den Stoff und warf das schwarz-rot-goldene Tuch mit angewidertem Gesicht von der Bühne. Dieser Vorfall traf mich ins Mark. Frau Merkel, Sie sind eine Zumutung als deutsche Kanzlerin!

Wir müssen nach Berlin. Unser Ziel muß das Bundeskanzleramt sein. Spätestens im Januar müssen sich dort Hunderttausende versammeln.
Und dann werden wir Frau Dr. Merkel höflich aber nachdrücklich auffordern, in den unverdienten Ruhestand zu gehen!

Der kommende Bundeskanzler muß einen großen Aufbruch personifizieren und eine neue Souveränitätspolitik einleiten!
Er muß unseren Partnern in Europa und der Welt erklären,
daß der II. Weltkrieg 70 Jahre vorüber ist,
daß wir nicht zehntausende fremde Soldaten im Land brauchen,
daß wir keine neuen Atomwaffen auf deutschem Boden wollen,
daß wir die Rußlandsanktionen beenden werden,
daß eine falsch angelegte amerikanische Außenpolitik hauptverantwortlich für den Asylorkan ist, der über Europa hinwegfegt.
Gewinnen wir diesen Staat für unser Volk zurück. Wir kommen wieder!

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 23. September 2015

von Björn Höcke (Es gilt das gesprochene Wort)

Ich sehe nicht 100, ich sehe nicht 1000, ich sehe nicht 2000, ich sehe 5000 deutsche Mutbürger, die Gesicht zeigen für die Zukunft ihres Landes.
Danke, daß Ihr wieder gekommen seid!

In Landshut in Bayern wurde ein großes Zelt nach dem Ende eines Volksfestes nicht abgebaut, weil Asylsuchende dort einquartiert werden sollen.
In Sachsen-Anhalt wird eine Kaserne geräumt, um Platz für die Unterbringung von 700 Asylsuchenden zu schaffen. Die Soldaten ziehen in Zelte auf den angrenzenden Truppenübungsplatz.
In der ostwestfälischen Stadt Lübbecke erhält die Schulleiterin der Jahn-Realschule am Dienstagabend den Bescheid, daß am nächsten Tag ihre Schule geräumt werden muß. Am Mittwoch werden die Schüler in der 5. Stunde darüber informiert, daß sie ihre Schule sofort verlassen müssen. 300 Asylsuchende bewohnen jetzt die Schule.
Die Schulleiterin erklärt mit Tränen in den Augen:

„Auch meine Schüler sind Menschen. Und so kann man mit Ihnen nicht umgehen. 15 Minuten hat man ihnen gegeben, um ihre Sachen aus den Klassenräumen zu räumen. Dann mußten sie raus. Es war eine Flucht wie nach einem Krieg.“

Es ist nicht nur erlaubt, sich gegen die Phrasen der Altparteien und der weitgehend gleichgeschalteten Medien zu stellen − es ist die erste Bürgerpflicht dieser durchgeknallten Pseudoelite die rote Karte zu zeigen!

Wir bekennen heute:
Es gibt keine flächendeckende Willkommenstrunkenheit!
Es gibt eine mindestens ebenso starke und begründete Ablehnung dieses historisch einmaligen Asylexperiments!
Vaclav Klaus bezeichnete Merkels Willkommenspolitik als „naiv, unseriös und selbstmörderisch“.
Merkel und ihr Kindergartenkabinett zerstören Deutschland und Europa. Hinfort mit Ihnen.
Merkel muß weg! Wir brauchen Neuwahlen!

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Medienberichterstattung zu unserer ersten Demonstration.
Dazu muß man wissen: Die Medien verfügen über drei bewährte Werkzeuge, um politische Alternativen kleinzuhalten:
1. Verschweigen 2. Verfälschen 3. Brandmarken
Im Verschweigen ist die THÜRINGER ALLGEMEINE besonders gut. Am 24. August 2015 fand das Sonderplenum des Thüringer Landtages zum Thema „Asyl“ statt. Obgleich ich die einzige wirkliche Oppositionsrede hielt, die hart mit der Integrationsphraseologie des Altparteienkartells ins Gericht ging, fand die AfD noch nicht mal in einem Halbsatz in der Ausgabe am folgenden Tag Erwähnung!
Auch beim Verfälschen ist man in Übung: Noch während unserer Demonstration letzte Woche hat die THÜRINGER ALLGEMEINE im Internet verbreitet, daß sich nur wenige von uns versammelt hätten und viel mehr Leute zur Gegendemonstration gekommen wären. Wörtlich hieß es: „Mehr Menschen bei Gegenkundgebung in Erfurt als bei AfD-Demonstration.“
Die Polizei sprach offiziell von mindestens 1200 Teilnehmern. Und wir alle haben gesehen, daß sich nicht mehr als 100 bis 200 Gegendemonstranten eingefunden hatten. Es ist beschämend für ein freies Land, daß sich Journalisten für eine solche Fehlleistung nicht zu schade sind. Mit einer kritischen und freien Berichterstattung hat das nichts mehr zu tun.
Das ist DDR-Niveau!

Das Brandmarken ist auch sehr beliebt, gerade beim zwangsgebührengenährtem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dabei geht es darum, uns in eine extremistische Ecke zu stellen und uns als Rassisten, Ausländerfeinde, Rechtspopulisten oder Rechtsextremisten zu diffamieren.
Es kann nicht sein, daß regierungshörige Medien die berechtigten Anliegen von Bürgern ausgrenzen und diffamieren. Es gehört auch nicht zur Pressefreiheit zu verschweigen, zu verfälschen und zu brandmarken!
Aber ich will nicht alle Journalisten über einen Kamm scheren. Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Das ist sie nur für die Ideologen. Also beispielsweise für die, die versuchen mit illegalen Gegendemonstrationen unsere Grundrechte außer Kraft zu setzen.

Ein Dank geht an die THÜRINGER LANDESZEITUNG für einen sachlichen Kommentar zu unserer Demo.
Danke auch an den nicht-staatlichen Sender Salve-TV. Die junge Frau, die mich interviewte, schien politisch nicht bei uns zu sein. Trotzdem lebte sie Ihre journalistische Ehre und bewahrte ihre journalistische Distanz.
Sie sind eine Hoffnung für die in Deutschland bedrohte Meinungs- und Pressefreiheit. Sie sind Vorbild! Danke!

Krude war, was Siegmar Gabriel, der Vizekanzler, im „Bericht aus Berlin“ am 20.09.15 in Richtung meiner Person von sich gab. Er attestierte dem Redner, der über Krankheiten bei Asylbewerbern rede, also mir, eine im Kopf beginnende Krankheit.
Ja, Herr Vizekanzler. Ich bin in Ihren Augen tatsächlich krank. Und ich weiß, daß Sie gegen diese Krankheit immun sind. Ich trage diese Krankheit in mir − chronisch. Und ich glaube, daß Ihr alle diese Krankheit bis zu Eurem Lebensende nicht mehr loswerdet. Diese „Krankheit“, liebe Freunde − es ist die reine, ehrliche und bescheidene Vaterlandsliebe!
Die Mehrheit der Deutschen will ihr Land, ihre Identität und das Sagen im eigenen Land behalten. Wir wollen uns nach 1000 Jahren Existenz nicht auflösen.
Und wenn wir uns nicht auflösen wollen, dann werden wir uns nicht auflösen!

Jetzt gehe ich in Gedanken durch Erfurt:
Ich sehe eine Stadt, die vom Bombenkrieg weitestgehend verschont wurde. Die Zerstörung unserer Städte hat uns einen beträchtlichen Teil unserer kollektiven Erinnerung genommen.
Ich sehe eine Stadt, die für Vielgestaltigkeit in Einheit steht. Im Mittelpunkt der Dom, der uns zeigt, daß der Mensch nicht vom Brot und für das Brot alleine lebt. Darum gruppieren sich die stolzen Bürgerhäuser des späten Mittelalters.
Ich sehe eine Stadt, die gewachsen ist, aber harmonisch. Die vom Zentrum weiter entfernt liegenden Gründerzeitvillen legen Zeugnis ab von einer Hochzeit unseres Volkes zwischen 1871 und 1914.
Ich sehe eine Stadt, deren Parkanlagen noch gepflegt werden und deren Gemeineigentum noch überwiegend geachtet wird.
Ich sehe eine Stadt, die Bürgersinn lebt, eine Stadt in der das Zusammengehörigkeitsgefühl ein Verantwortungsgefühl entstehen läßt.
So eine Verantwortungsgemeinschaft wächst in Jahrhunderten, liebe Freunde. Ich kenne viele Deutsche, die aus den verschmutzten, zunehmend desintegrierten Großstädten des Westens fliehen.
Erfurt ist nicht spießig. Erfurt ist schön. Es ist schön deutsch. Und schön deutsch soll es bleiben!
Der MDR erklärt uns zu solchen Ausführungen: „Höcke schürt Angst vor Krankheit und Invasion.“ Eure Ängste seien diffus. Um das zu beweisen, hat der MDR eigens einen Psychoanalytiker namens Hans-Joachim Maaz zu Rate gezogen. Wie viel Gebührengeld Herr Maaz für seine Diagnose erhalten hat, weiß ich nicht. Für Maaz ist jedenfalls klar: Euer Unterbewußtsein treibt Euch auf die Straße. Und Euer Unterbewußtsein wird beherrscht − Achtung jetzt kommt es! – von unverarbeiteten Problemen der Nachwendezeit!
Ist das nicht köstlich? Man faßt sich an den Kopf!
Das wäre doch mal was, sich auf die Couch legen und sich psychotherapieren zu lassen. Nur, wenn Ihr Mutbürger Euch auf die Couch legt, wer geht dann arbeiten? Die vom Selbsthaß Zerfressenen dort drüben sicher nicht. Die sind nämlich im Gegensatz zu Euch großteils auf Steuerzahlerkosten hier angereist.
Nochmal ein Schwenk zu den Krankheiten bei Asylbewerbern: Im Jenaer Sozialausschuß referierte eine Vertreterin des dortigen Gesundheitsamtes. Sie sagte, Krankheiten, denen man nicht vorbeugen könnte, tauchten wieder auf. Die Deutschen seien wegen der eigentlichen Ausrottung einiger Krankheiten (z. B. Masern, Mumps, Röteln etc.) schwächer geimpft, und sie hätten mit einem Wiederkommen zu rechnen.
Volksseuchen wie Tuberkulose, Thyphus, HIV und Ruhr seien in Gemeinschaftsunterkünften vorhanden. Es sei zudem von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.
Soweit die Dame vom Amt.

In Düsseldorf hat sich der Verdacht auf eine hochgefährliche und hochansteckende offene TBC bei einem Algerier mittlerweile bestätigt.
Gleichzeitig explodieren die Kosten für die Impfungen in Thüringen. Mit 1,3 Millionen betrugen die Impfkosten das Fünffache des Vorjahres. 2016 soll dieser Betrag auf 3,3 Millionen steigen. Und das alles, weil es keine Bedrohungslage gibt?

Das ist doch lächerlich! Man will uns für dumm verkaufen!

Lieber MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK, verehrter Herr Gabriel, nehmen Sie mal die Tomaten von den Augen:
Die Volksgesundheit ist in Gefahr. Und sie ist deshalb in Gefahr, weil Millionen Menschen aus aller Herren Länder zu uns strömen!
Und Herr Gabriel, reden Sie nicht immer durch die Kamera zu uns. Kommen Sie hierher nach Erfurt zu den Bürgern.
Kommen Sie her und messen Sie sich mit mir. Ich fordere Sie hiermit zum Rededuell zum Thema „Asyl“ heraus!
Seit letztem Mittwoch sind weitere Zehntausende Asylbewerber zu uns ins Land geströmt. Abgeschoben wird praktisch nicht. Die Altparteienpolitiker reden nach wie vor von „Integration“ der „Flüchtlinge“! Allen voran die SPD-Politikerin Aydan Özoguz, die ein Strategiepapier veröffentlicht hat. Sie bemerkt: „Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein, heißt, dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen.“
Die Deutschen sollen sich also in Ihrem eigenen Land integrieren! Ist das nicht absurd?
Zur Klärung des Begriffs „Integration“: „Integration“ ist ein wechselseitiger Prozeß. Es entsteht etwas Neues. Die Deutschen sind aber nie gefragt worden, ob sie sich integrieren wollen.
Wollen wir eine multikulturelle Gesellschaft sein? Ich fordere eine Volksabstimmung darüber auf Bundesebene!

Nochmal für die Langsamdenker der Altparteien: Nicht anerkannte Flüchtlinge müssen nach herrschender Gesetzeslage unser Land verlassen − und zwar stante pede, sofort.
Anerkannte Asylbewerber genießen ein Gastrecht auf Zeit. Ihre Rückkehrwilligkeit und Rückkehrfähigkeit ist zu erhalten.
Und nach dem Wegfallen der Fluchtgründe müssen sie selbstverständlich in ihre Heimat zurückkehren!

Zuwanderer, für die wir einen Bedarf haben und die dauerhaft hier bleiben wollen, müssen sich nicht integrieren, sie müssen sich assimilieren.
Nicht assimilierte Parallelgesellschaften erträgt eine Demokratie auf Dauer nicht. Sie zerfällt!

Der dänische Arbeitgeberverband hat vor einigen Monaten eingestanden, daß die sogenannte Integration von Asylbewerbern kolossal gescheitert ist. Von denen, die Anfang der 2000er Jahre kamen waren 80 Prozent nach zehn Jahren immer noch arbeitslos.
Trotzdem reden die bösartigen Gutmenschen in den Altparteien, in den Kirchen, den Gewerkschaften und die übrigen Profiteuren der real existierenden Gesinnungsdiktatur weiterhin von der Integration von Asylbewerbern.

50 Prozent der Afghanen sind Analphabeten. Wer soll ihnen die deutsche Sprache beibringen, sie ausbilden und sie in Arbeit bringen?
Das Ifo-Institut in München hält es für unrealistisch, eine nennenswerte Zahl von ihnen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro in Lohn und Brot zu bekommen. Der Tipp des Instituts lautet folglich − und jetzt sollten alle Alarmglocken läuten − Mindestlohn absenken. Ja, Ihr habt richtig gehört, liebe Thüringer.
Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen: Bei real fünf Millionen Arbeitslosen holen wir uns Millionen Ungelernte und Analphabeten ins Land, um sie als Lohndrücker zu beschäftigen?
Das ist das Ende des Sozialstaates und des sozialen Friedens in diesem Land! Das ist tatsächlich ein Verrat an unserem Volk!
Ich sage es nochmal: Wir brauchen keine Integration von Flüchtlingen.
Für die, die dauerhaft bei uns leben wollen, muß der Assimilationsdruck erhöht werden. Dazu braucht es zweierlei:
1. Eine Liebe zu uns selbst: Nur wenn wir endlich wieder wir selbst werden, werden Menschen aus anderen Kulturen Deutsche werden wollen.
2. Eine radikale Begrenzung der Zuwanderung: Die Menge entscheidet, ob Assimilation gelingt: Die noch wenigen türkischen Kinder in Erfurt sprechen Erfurterisch. Die wenigen deutschen Kinder in Berlin Kanaksprak.
Zum Schluß meine dringende Bitte: Befreien wir uns aus den Klauen des lebensfeindlichen Hypermoralismus:
Wir, das deutsche Volk, sind moralisch nicht dazu verpflichtet, die Aufbau- und Lebensleistung von uns und unseren Vorfahren bis hin zur Selbstzerstörung unseres Gemeinwesens und seiner politischen Kultur den Hoffnungen der Migranten zu opfern.
Wir sind nicht verpflichtet, unsere materielle und kulturelle Substanz zu verzehren.
Und wir sind nicht verpflichtet, zur Minderheit im eigenen Land zu werden und unsere Selbstbestimmung im eigenen Land an Migranten-Mehrheiten abzugeben.

3000 Jahre Europa, 1000 Jahre Deutschland – ich gebe Euch nicht her. Und ich weiß. Ihr tut es auch nicht!

Ich danke Euch für Euer kommen!

Björn Höcke: Rede zur Demonstration in Erfurt am 16. September 2015

von Björn Höcke (Es gilt das gesprochene Wort.)

Bürger Erfurts, Bürger Thüringens, Bürger Deutschlands! Es ist gut, daß Sie hier sind!

Ich spreche zu Ihnen nicht als Parteigänger. Ich spreche zu Ihnen als Bürger. Ich spreche zu Ihnen als Vater, der sich um die Zukunft seiner Kinder sorgt.
Ich frage Sie: Haben wir 1989 mit unserer friedlichen Revolution die sozialistische Diktatur in den Orkus der Geschichte geworfen, um 25 Jahre später in einer erstarrten Parteiendemokratie mit überwiegend gleichgeschalteten Medien leben zu müssen? Ich meine: nein!

Der Bestand unseres Rechtsstaates, unserer Kultur, unseres Volkes sind in Gefahr. Sie, die gekommen sind, haben das erkannt.

Ich danke Ihnen für Ihr Kommen! Ich danke Ihnen für Ihren Bürgermut!

Die vornehmste Aufgabe der Politiker ist es, dem Volk zu dienen, das sie gewählt hat. Sie sollten eigentlich den Nutzen des Volkes mehren und Schaden von ihm abhalten. So sollte es sein.

Aber ich kenne kaum ein Land auf der Welt, in dem die Interessen des eigenen Volkes von der politischen Elite so sehr mit Füßen getreten werden wie in Deutschland!

Seit Jahrzehnten betreibt das Altparteienkartell eine Politik, die auf die Auflösung Deutschlands abzielt bzw. diese zumindest geschehen läßt.

Seit Jahrzehnten wird das Prinzip der Volkssouveränität mit Füßen getreten, indem immer mehr Rechte in die Klauen des demokratisch nicht legitimierten Bürokratenmonsters in Brüssel gelegt werden. Die härteteste Währung der Welt, die D-Mark, um die uns die Welt beneidete, opferte man bedenkenlos auf dem Altar der Euroideologie. Bevor diese Kunstwährung untergeht, wird sie den deutschen Steuerzahler Hunderte Milliarden gekostet haben.

Seit Jahrzehnten quält man Lehrer und Schüler mit immer neuen Bildungsexperimenten. Die Bildung, unser wichtigstes Kapital als rohstoffarmes Land, ist durch die Dauerrevolution im Schul- und Hochschulwesen schwer geschädigt worden.

Seit Jahrzehnten führen die Gutmenschen in den Altparteien und in gesellschaftlich irrelevanten, exotischen Interessengruppen einen Feldzug gegen die klassische Familie. Ein bedauernswerter Mensch namens Bodo Ramelow entblödete sich nicht, vor einigen Wochen die Regenbogenfahne vor der Staatskanzlei hissen zu lassen. Lautstarke Minderheiten bauchpinselt man, der Wert der klassischen Familie wird relativiert und sie wird finanziell diskriminiert.

Allein die klassische Familie − und das sind Vater, Mutter, Kind − ist die Keimzelle von Gesellschaft und Staat und gibt uns als Gemeinschaft eine Zukunft!

Seit Jahrzehnten läßt man Menschen ins Land, die wir nicht gebrauchen können und die nicht zu uns passen. Statistisch gesehen ist die Einwanderung seit den siebziger Jahren beinahe vollständig in unsere Sozialsysteme erfolgt. In den großen Städten sind Parallelgesellschaften entstanden. Es gibt sogenannte No-go-areas. Aber nicht für Ausländer − sondern für die deutsche Polizei. Der FOCUS berichtete kürzlich davon, daß in Berlin stellenweise arabische Clans die Staatsgewalt übernommen hätten. Unser Staat kapituliert vor den zugewanderten Zumutungen! Das ist Staatsversagen!

An dieser Stelle möchte ich ein Wort an unserer Polizei richten: Schlecht ausgerüstet, namentlich gekennzeichnet, wehrlos gemacht durch lebensfremde Deeskalationsstrategien riskieren Sie jeden Tag Ihre Gesundheit. Als Prügelknaben der Nation werden Sie von den Altparteien allein gelassen. Ich danke Ihnen, daß Sie diesem Land trotzdem dienen!

Unser Land befindet sich in einer dramatischen Lage. Am 11. September richtete sogar die New York Times ihre Augen auf unsere kleine Landeshauptstadt. Sie beschrieb bemerkenswerte Entwicklungen: Bis vor kurzem hätten 500 Muslime in der thüringischen Hauptstadt gewohnt. Bis Weihnachten würden es wohl 4000 sein. Die New York Times sieht das als Vorboten eines gigantischen gesellschaftlichen Wandels. Erfurt sei eine Art Labor.

Und die Fragestellung des Experiments heißt:
Was passiert, wenn man eine 1000jährige Nation, die nicht als klassisches Einwanderungsland gegründet wurde, innerhalb von wenigen Jahren in eine multikulturelle Gesellschaft verwandelt?
In kaum einem Land ist die staatliche und nichtstaatliche Ordnung so gut geraten wie in Deutschland. Ich möchte daran erinnern: Unsere Sittlichkeit, die alltäglichen Selbstverständlichkeiten im Umgang miteinander, unsere staatlichen Institutionen brauchten Jahrhunderte, um sich herauszubilden.

Multikulturelle Gesellschaften sind Schönwettergesellschaften. Ich frage Sie:
Warum riskieren wir etwas, was funktionierte, für ein Experiment mit ungewissem Ausgang? Ich will das nicht!

Ich habe das Gefühl, daß die Altparteien schon lange nicht mehr den Willen des Souveräns − also unseren Willen − umsetzen.

Das Grundgesetz spricht davon, daß der Souverän seinen Willen in Wahlen und Abstimmungen kundtun soll. Wo sind die Abstimmungen? Warum haben wir keine Volksabstimmungen auf Bundesebene?

Ich fordere eine Volksabstimmung darüber, ob das deutsche Volk sich in einer multikulturellen Gesellschaft auflösen soll!

Es ist ein für eine Demokratie unhaltbarer Zustand eingetreten: Die veröffentlichte Meinung und die öffentliche Meinung klaffen meilenweit auseinander. Kaum einer traut sich noch, seine Meinung frei zu sagen.

Die Meinungsfreiheit ist aber das zentrale Recht in einer Demokratie. Ohne Meinungsfreiheit kann Demokratie nicht gedacht werden. Im Deutschland des Jahres 2015 ist die Meinungsfreiheit jedoch praktisch durch die Gesetze der Politischen Korrektheit außer Kraft gesetzt! Diese Politische Korrektheit liegt wie Mehltau auf diesem Land. Der freie gesellschaftliche Diskurs ist erstorben. Die Problemlösungsfähigkeit unserer Gesellschaft ist gefährdet.

Wir müssen diesen Mehltau gemeinsam abtragen − und das sofort!
Die Medien suggerieren, daß sich alle über den unkontrollierten Zustrom an Asylsuchenden freuen. Man sieht im TV und in den Zeitungen zudem fast nur Bilder von Familien mit Kindern.

Die Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge decken die Wahrheit auf: Der durchschnittliche Asylbewerber ist jung, er ist männlich und er ist muslimisch.

Diese Menschen sind keine Bereicherung für uns. Sie sind eine Belastung für uns − wirtschaftlich und den Zusammenhalt unseres Staatswesens betreffend.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich mache den Menschen, die zu uns kommen keine Vorwürfe. Fehlanreize und mangelnder Gesetzesvollzug locken sie ins Land.

Die hierfür Verantwortlichen sitzen in der Staatskanzlei in Erfurt und im Bundeskanzleramt in Berlin! Sie versuchen ihren Traum vom „bunten Thüringen“ und von der „bunten Republik Deutschland“ mit der Brechstange durchzusetzen!

Keiner weiß genau wie viele täglich kommen. Sind es 20.000, sind es 30.000? Wie viele IS-Kämpfer sind darunter?

Allein die finanzielle Belastung, den der Asylwahnsinn bedeutet, ist gigantisch. Mindestens 11 Mrd. Euro müssen dieses Jahr wohl zusätzlich aufgebracht werden. Realistisch sind wohl 20 Mrd.

Es ist nicht populistisch, wenn man fragt, wofür unsere Steuergelder eingesetzt werden. Wie viele Schulen könnte man mit dem Geld sanieren? Wie viele Lehrer und Polizisten einstellen? Wie viele Ortsumgehungen bauen und Brücken sanieren?

Thüringen erhöht die Grunderwerbsteuer von 5 auf 6,5%, führt eine Wasserentnahmegebühr ein und greift auf seine Rücklagen von 240 Millionen Euro zurück.

Und das ganze bei einer Staatsverschuldung von 16 Mrd. Euro. Es ist unfaßbar!

Unsere Kinder haben keinen Sportunterricht mehr, weil die Turnhallen zweckentfremdet werden. Das Wirtschaftsleben wird geschädigt, weil die Messehallen in Erfurt und anderenorts mit Asylsuchenden belegt werden.

Die Deutschlandabschaffer der Altparteien habe keine Scheu unsere Bildungs- und Wirtschaftssubstanz zu verzehren.

Immer mehr Frauen erzählen mir, daß sie Opfer von Belästigungen werden. Die Angsträume werden gerade für Frauen immer größer. Und das im eigenen Land!

Ich fordere hier jetzt etwas Selbstverständliches. Ich fordere es im Namen aller braven Steuerzahler, die täglich zur Arbeit gehen, um diesen Staat zu finanzieren. Ich fordere, daß die Politik endlich erkennt, daß sie die Interessen ihres Volkes, d.h. des deutschen Volkes, vertreten muß. Es ist ein Skandal, daß man so etwas überhaupt fordern muß!

Und vom deutschen Volk fordere ich, daß es endlich aus seinem Dämmerzustand erwacht. Wir Deutschen müssen wieder lernen, wir selbst zu sein. Und wir müssen lernen zwischen Toleranz und Selbstaufgabe zu unterscheiden!

Es liegt nicht in unserem Interesse Millionen unqualifizierter junger Männer aus Asien und Afrika bei uns aufzunehmen.

Der einzige europäische Politiker, der noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte zu sein scheint, ist der vielgeschmähte ungarische Ministerpräsident Victor Orban. Er sagte der Bildzeitung:
„Es gibt kein Grundrecht auf ein besseres Leben!“ Recht hat der Mann!

Schuld an der Staatskrise, in die wir sehenden Auges hineinschlittern sind sämtliche Altparteien. Hauptverantwortlich, und das muß deutlich gesagt werden, sind die glattgeschliffenen Zeitgeistkastraten von der CDU. Die CDU ist nämlich die längste Regierungspartei im Land und im Bund.

Nach dem Ungarn-Coup der Kanzlerin vermeldete der arabische Sender Al Jazeera den Millionen Wartenden in Asien und Afrika: „Der Weg nach Deutschland ist offen!“

So geht Politik zum Schaden unseres Volkes!

Durch die Ankündigung, Grenzkontrollen einzurichten, kommt kein Flüchtling weniger. Und das ist auch gar nicht gewollt. Bundesinnenminister de Maiziere erklärte nämlich ganz offen: „Wir brauchen etwas mehr Zeit und ein gewisses Maß an Ordnung an unseren Grenzen.“

Wie viele nichtregistrierte Asylsuchende in Deutschland unterwegs sind, weiß niemand mehr. Auch nicht mit welchen Krankheiten sie zu uns kommen. Gestern wurde ein ICE nach Berlin mehrmals notgebremst. In Sachsen und Sachsen-Anhalt sind 170 auf freier Strecke von Bord gegangen.

Das ist Anarchie!

Jetzt muß ich abschließend doch nochmal als Parteigänger zu Ihnen reden. Die AfD ist die einzige ernstzunehmende und echte Oppositionspartei in Deutschland. Sie steht in natürlicher Opposition zu sämtlichen Altparteien, weil sie etwas Ungeheuerliches tut: Sie vertritt deutsche Interessen!

Wir brauchen eine grundsätzliche Wende in der Asyl- und Einwanderungspolitik − und wir brauchen sie jetzt!
1. Grenzkontrollen reichen nicht aus. Vor einem Jahr wären sie ein wichtiges politisches Zeichen gewesen. Invadere (lat.) heißt übersetzt „eindringen“. Ja, wir sind mit einer Invasion konfrontiert.
Daher brauchen wir eine konsequente Grenzsicherung auch der grünen Grenze. Das muß zur Not auch die Bundeswehr leisten.
Ich sage ganz deutlich: Ich möchte unsere Jungs morgen nicht an der russischen Grenze sehen, ich möchte sie morgen an der deutschen Grenze sehen!
2. Wir brauchen eine sofortige Umstellung von Geld- auf Sachleistungen!
3. Wir brauchen eine umfassende und medienwirksam inszenierte Abschiebung aller abgelehnten Asylbewerber!
Politik wird auch über symbolische Akte wirksam.
4. Wir brauchen eine No-Way-Kampagne im Nahen Osten und in Afrika. Die Aussage muß lauten: Nein, Ihr werdet als unqualifizierte Wirtschaftsmigranten keine Heimat in Deutschland und Europa haben. Ihr müßt Eure Länder selbst aufbauen. Wir helfen euch dabei.
5. Wir brauchen ein Grenzregime nach australischem Vorbild. Unsere Marine muß aufhören für die Schlepper zu arbeiten. Die Menschen werden dorthin zurückgebracht, woher sie gekommen sind. So lange und so oft, bis sie es gelernt haben.

Das umfassende Konzept der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag zum Politikfeld „Asyl und Zuwanderung“ ist auf der Netzseite der Fraktion abrufbar.

Liebe Freunde, die politische Kaste in diesem Land ist nicht willens die Krise zu lösen. Sie werfen lediglich Nebelkerzen.

Das gilt für das Land Thüringen, das gilt für den Bund. Die Spaß- und Schönwetterpolitiker Ramelow und Merkel sind vollständig überfordert.

Deshalb fordere ich sofortige Neuwahlen im Land und im Bund!

Liebe Freunde! Eine dringende Bitte zum Abschluß:
Wir brauchen den Druck der Straße. Kommen Sie auch nächsten Mittwoch nach Erfurt! Zeigen Sie Bürgermut! Und geben ein deutliches Zeichen dafür, daß Sie das verteidigen werden, was sie lieben!
Ich danke Ihnen!