Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Jena

Denny Jankowski


Denny Jankowski
34 Jahre
Prozessingenieur, Betriebsrat
Schule und Ausbildung:
Realschulabschluss, anschließend Lehre zum Anlagenmechaniker mit Fachrichtung Versorgungstechnik, dann Studium der Laser- und Optotechnologien (Master Engineering)
Politikerfahrung:
Sprecher AfD-Kreisverband Gera Jena SHK
Meine Hauptprogrammpunkte:

Familienfreundlichkeit, Sicherheit, Verkehr und Infrastruktur, Bürgerbeteiligung

Familienfreundlichkeit
Jena muss eine familienfreundliche Stadt bleiben. Dazu gehört vor allem, dass sich Familien mit Kindern es sich überhaupt leisten können in Jena zu leben. Die Mieten sind in den letzten Jahren durch die Decke gegangen. Deswegen wird eine Hauptaufgabe in den nächsten Jahren darin bestehen, die Mietsituation in Jena zu verbessern durch
– ausreichend Bauland im Umland und den Außengemeinden freigeben
– Verkaufspreis bei Grundstücken ausschließlich anhand des Bodenrichtwertes und der Erschließungskosten, keine Versteigerungen mehr, die die Kosten in die Höhe treiben
– Vorrang für Bauprojekte mit höherem Sozialwohnungsanteil
– mindestens 25% Sozialwohnungen bei neuen Bauprojekten.
Sicherheit
Eine der Kernaufgaben einer Stadt ist es, für die Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen. Seit einiger Zeit halten kriminelle Jugendbanden die Stadt in Atem. Die Strategie, einseitig auf Jugendarbeit zu setzen ist gescheitert. Deswegen muss in enger Abstimmung mit der Polizei das Ordnungsamt stärker in Sicherheitsfragen herangezogen werden.
Das Ordnungsamt ist nicht dafür da, die Stadtkassen durch die Verteilung von Knöllchen zu füllen. Die Befugnisse der Beamten des Ordnungsamtes gehen deutlich weiter, deswegen können und müssen sie auch bei Fragen der Sicherheit stärker eingesetzt werden. Dafür muss das Ordnungsamt personell und materiell besser ausgerüstet sein.
Und die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es um die Sicherheit in ihrer Stadt steht. Deswegen brauchen wir eine offene Informationspolitik im Umgang mit Kriminalität.
Verkehr und Infrastruktur
Die Bestrebungen den Autoverkehr aus der Innenstadt herauszuhalten ist ein ideologiegetriebenes, weltfremdes Unterfangen und wird den Bedürfnissen der Bürger nicht gerecht. Ein Verkehrskonzept muss vielmehr allen gerecht werden. Die Innenstadt soll florieren und muss dafür für alle erreichbar sein. Ob mit ÖPNV, Rad- oder Autoverkehr. Schluss mit der autofeindlichen Politik und der Bevormundung der Bürger! Dies kann erreicht werden durch:
– für jede Parkmöglichkeit, die Bauprojekten weichen muss, müssen wenigstens genauso viele Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe geschaffen werden
– Abschaffung übertriebener Tempolimits
– Senkung der Parkgebühren und Schaffung von ortsunabhängigen Parktickets in der Innenstadt
– bessere ÖPNV-Anbindung und Frequentierung der Außengemeinden
– keine weitere Verteuerung des ÖPNV.
Bürgerbeteiligung
Der Souverän in dieser Stadt ist der Bürger und nicht der gewählte Politiker oder die Stadtverwaltung. Deswegen müssen die Bürger mehr in Entscheidungsprozesse der Stadt einbezogen werden, durch:
– Schaffung eines Bürgerbudgets mit festem Betrag im Haushalt der Stadt, Bürger können Vorschläge einbringen, für welche Projekte das Geld eingesetzt werden soll, diese Vorschläge werden geprüft und in einer Bürgerbefragung wird entschieden, für welche Projekte das Budget eingesetzt werden soll
– mehr Transparenz in den Verwaltungsprozessen, Bürokratie abbauen, Nachvollziehbarkeit für alle Bürger
– Schaffung einer elektronischen Plattform um Verwaltungsangelegenheiten der Bürger zu erleichtern.

 

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Pressemitteilung zur Kandidatur